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Die ganze Buga in einer App

Bundesgartenschau auf dem Smartphone Die ganze Buga in einer App

Bevor am 11. Oktober die Buga-Tore schließen, hat der Besucher noch einmal die Möglichkeit, die Gartenschau mit der App detailliert zu entdecken. Dann muss man sich wenigstens nicht ärgern, etwas verpasst zu haben, was vielleicht eher versteckt, aber doch interessant war. Es gibt Touren-Auswahlen, Informationen über Restaurants und Cafés sowie Kunst- und Kulturtipps.

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Die App liefert Buga-Rundgänge auf einen Blick.

Brandenburg an der Havel. „Ich, die Lina-Marie, stelle mich vor: Baujahr 1901, gebaut in Brandenburg an der Havel, mit einer Geschwindigkeit von 14 Kilometern pro Stunde.“ Durch ein einfaches Tippen bekommt der Buga-Besucher diese Information des Packhof-Themengartens auf sein Smartphone geliefert – mit der Buga-App. Sie wurde bisher fast 10.000 Mal heruntergeladen, soll jedoch nach Ende der Gartenschau wieder abgeschaltet werden, wie der Buga-Zweckverband auf MAZ-Anfrage mitteilte. Thomas Krüger, Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Tourismusgesellschaft Brandenburg (STG), hofft, dass zumindest die Inhalte der App auf anderem Weg weitergeführt werden können.

MAZ-Volontärin Melanie Höhn erkundet das Buga-Gelände am Packhof per Smartphone

MAZ-Volontärin Melanie Höhn erkundet das Buga-Gelände am Packhof per Smartphone.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Doch bevor am 11. Oktober die Tore schließen, gibt es die Möglichkeit, die Buga mit der App noch weiter zu entdecken. Für Fußgänger bieten sich mit der Touren-Auswahl eine Fülle an Informationen: Wer sich für den Geländerundgang in Brandenburg an der Havel entscheidet, kann einsehen, wo genau sich Themengärten und Buga-Fähren befinden und was den Besucher dort erwartet; sogar Loriots Waldmopsidylle wird angezeigt. Ich erfahre auch mehr über die Geschichte des Heidegartens, der Staudengärten und der Rosenpergola. Die App führt auch Angebote für Bus- und Gruppenreisen auf, je nach Postleitzahl.

Die Umgebung per Handy erforschen

Wer eine Fahrt mit dem Buga-Skyliner plant, hat problemlos Öffnungszeiten, Preise und Standorte auf einen Blick. Sehr nützlich ist auch der Favoriten-Button mit einem Merkzettel, der speichert, was man schon alles unternommen hat und was es in den verbleibenden Wochen noch zu entdecken gibt. Zum Beispiel laden verschiedene Rad-, Wander- und Bootstouren dazu ein, die Standorte noch einmal ganz neu zu erkunden. Die App macht es auch leicht, die Umgebung der Buga zu erforschen: Es können beispielsweise Unterkünfte und Restaurants, aber auch Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Bauernhöfe, Campingmöglichkeiten und Jugendherbergen verglichen werden, jeweils mit genauer Beschreibung und Adressen.

Infos zur App

Neben den Geländeplänen und Touren durch die Havelregion sind auch ein Veranstaltungskalender und aktuelle Informationen in die App integriert.

Wer bisher noch nie auf der Buga war, kann die Anreise elektronisch detailliert planen und herausfinden, ob er sich am besten per Bus, Bahn, Auto, Fahrrad, Wohnmobil oder Schiff von Standort zu Standort bewegt – natürlich je nach persönlicher Vorliebe.

Eine schöne Art, die Gartenschauen zu entdecken, ist per Schiff oder Boot, denn alle Buga-Standorte liegen direkt am Wasser. Es gibt eingangsnahe Anlegestellen für motorisierte Sportboote, aber auch Anlandestellen für Kanus und Ruderboote.

Menschen mit Behinderungen bekommen in der App Auskunft über Transport- und Hilfemöglichkeiten: Beispielsweise befinden sich eingangsnah an allen Buga-Standorten Pkw-Stellplätze. Alle Navigationsadressen zu den Parkplätzen sind mit Straße und Hausnummer aufgeführt.

Auch die barrierefreien Bus- und Straßenbahnhaltestellen an den Ausstellungsgeländen werden angezeigt. An den Standorten ist es sogar möglich, Mobilitätshilfen, wie beispielsweise einen Elektrorollstuhl, nach voriger Anmeldung auszuleihen.

Die Pension „Havelfloß“ ist vom Standort der MAZ-Redaktion nur 1,9 Kilometer weit weg, doch auch der 21 Kilometer entfernte Bauernhof Willi Käthe wird mir angezeigt. Wer nicht übernachten, jedoch etwas Leckeres zu essen finden möchte, kann mit der App die kulinarische Umgebung an Gaststätten und Restaurants, aber auch Cafés und Bistros entdecken.

Allerlei Informationen und Öffnungszeiten

Zudem bietet die App Kunst- und Kulturliebhabern der Havelregion eine gute Zusammenfassung: Dabei finden sich einige interessante Ausstellungen und Orte in Rathenow, die bisher nicht im Fokus der Buga waren: Zum Beispiel das Atelier „Vergissmeinnicht“, wo Besucher auf Bilder und Texte von Klaus Ender treffen, die sich dem Thema Natur und Gedenken widmen. Daneben wird mir das Kunstprojekt Blauwebwald angezeigt, ein himmelblauer Gewebestrang, der sich in immer neuen Formationen durch die Baumwipfel des Weinbergs bis zum Bismarckturm erstreckt.

Auch Liebhaber von Schlössern, Kirchen und Klöstern in der Region kommen auf ihre Kosten und können alle Informationen über Öffnungszeiten und Bauweise schnell aufrufen.

Wer noch nicht genug von der Buga in der Havelregion bekommen hat, kann zu Hause noch einmal die Bildergalerien durchstöbern und in Erinnerungen schwelgen, während er die Angleridylle an der Havel oder den Mohn in voller Blüte betrachtet.

Von Melanie Höhn

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