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Havelland Die schönsten Christbäume des Havellands
Lokales Havelland Die schönsten Christbäume des Havellands
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09:38 08.12.2015
Schönster Baum im Havelland? Die Tanne im Outlet-Center in Elstal. Quelle: Philip Häfner
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Havelland

Ob der Weihnachtsbaum im Designer Outlet Berlin in Elstal wirklich der schönste im Havelland ist, darüber kann man geteilter Meinung sein. Ganz sicher ist es jedoch der mit der größten Reichweite. „Es gibt bestimmt weltweit eine sehr große Anzahl von Bildern unseres Weihnachtsbaums, da insbesondere viele chinesische oder arabische Kunden Fotos davon machen“, berichtet Connie MacFarlane, die Marketingleiterin des Centers.

Es ist aber auch ein imposantes Exemplar, und ein weit gereistes noch dazu: 18 Meter hoch ist die Nordmanntanne, die aus einem Vorgarten in der Nähe von Paderborn (Nordrhein-Westfalen) den Weg nach Elstal gefunden hat. Einen Tag und eine Nacht lang habe es gedauert sie zu schmücken, erzählt Connie MacFarlane. 30 000 LED-Lichtpunkte wurden verbaut, zudem baumeln am Baum etwa 2100 rote Kugeln in verschiedenen Größen. Um die Tanne herum sind Geschenke platziert,die man jedoch anders als andere Angebote im Outlet-Center nicht einfach mitnehmen darf.

Manchmal geht es aber auch gar nicht darum, den schönsten Baum zu haben – sondern überhaupt einen. Das dachten sich auch die Menschen in Perwenitz, die deshalb in diesem Jahr erstmals einen Weihnachtsbaum auf dem Anger aufstellten. Der Ortsbeirat organisierte dazu extra eine Hebebühne, weil die Ortsgruppe der Feuerwehr mit ihrem schweren Gerät gerade beim Preisskat weilte. Das Schmücken wurde danach zur Gemeinschaftsaufgabe: „Jeder hat etwas mitgebracht und rangebammelt“, erzählt Ortsvorsteher Jörg Meyer (SPD) – herausgekommen ist ein sympathisches Durcheinander aus Lametta, Lichterketten, Christbaumkugeln und goldenen Tannenzapfen. „Wir wollen die Tradition eines Weihnachtsbaums im Ort auch in den nächsten Jahren fortsetzen“, sagt Jörg Meyer.

Die Gemeinden und Ortsteile sind jedoch nicht die einzigen, die für eine farbenfrohe Adventszeit sorgen. Auch viele Privatleute investieren viel Zeit und Geld, um ihr Haus und ihren Vorgarten zu erleuchten. „Ein paar Stunden braucht man schon, bis alles fertig installiert ist“, sagt Michael Gerisch aus Brieselang, auf dessen Grundstück selbst der Carport bunt blinkt. „Ich mache das nicht nur für mich, sondern für jeden, der sich daran erfreut. Es bleiben schon viele stehen, um zu gucken.“, sagt er.

Das ist beim Hof von Peter Genschow am ansonsten ziemlich dunklen Paarener Anger nicht anders. Neben dem Hauseingang hat er eine riesige Schneeflocke aufgehängt, am Zaun ziehen die Heiligen Drei Könige auf ihren Kamelen vorbei – Tiere, die man in Paaren sonst noch nicht einmal zur Brala (Brandenburgische Landwirtschaftsausstellung) zu sehen bekommt. „Mir gefällt es, aber noch mehr muss es dann nicht sein“, meint seine Schwiegermutter Jutta Genschow, die im gleichen Haus wohnt. Ob sich ihr Schwiegersohn daran halten wird, bleibt abzuwarten: Schon der diesjährige Lichtschmuck, so verrät sie, sei das Ergebnis eines Wettstreits unter Freunden, wer wohl das bunteste Haus im Dorf besitzt.

Von Philip Häfner

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