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Havelland Domscheit-Berg unterstützt Kant-Gesamtschule
Lokales Havelland Domscheit-Berg unterstützt Kant-Gesamtschule
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15:39 12.02.2018
Übergabe im Geschichtsunterricht: Bundestagsabgeordnete Anke Domscheit-Berg (links) mit dem symbolischen Scheck. Quelle: Tanja M. Marotzke
Falkensee

Überraschungsbesuch in der Klasse 10c der Falkenseer Kant-Gesamtschule: Bundestagsabgeordnete Anke Domscheit-Berg kam mit einem symbolischen Scheck und einer Bücherkiste in den Geschichtsunterricht der Klasse, die sich gerade mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges befasste und vor einer großen Karte der Sowjetunion saß.

Die Politikerin der Fraktion Die Linke unterstützt ein Projekt an dieser Schule. Im Wert von 400 Euro hatte sie Materialien mitgebracht, mit denen sie ein Vorhaben der Schule fördern will.

Das Geld stammt aus dem „Fraktionsverein“, in den jedes Mitglied der linken Bundestagsfraktion jeden Monat 230 Euro einzahlt, zudem kommen alle Diätenerhöhungen in diesen Topf. „Wir sind der Meinung, dass die Abgeordneten genug verdienen“, fasst Anke Domscheit-Berg die Meinung der Fraktionsmitglieder in dieser Sache zusammen. Da kommt eine Menge Geld zusammen, mit dem Projekte im Land gefördert werden.

Nun also auch ein Vorhaben in ihrem Wahlkreis. Das Material kommt den Schülern im Geschichtsunterricht zugute, aber vor allem ist es für Chiara Kratsos und Katharina Wichelhaus aus der 12. Klasse gedacht.

Die beiden nehmen einen Beitrag des Heftes, in dem Tobias Bank über Oskar Sander schrieb, als Ausgangspunkt für ein Projekt über den Sportler, Gewerkschafter und Kommunisten, der ein Opfer des Nationalsozialismus wurde und im April 1944 in Falkensee starb. Ein Stolperstein in der Gartenstraße erinnert seit zehn Jahren an ihn.

Chiara Kratsos und Katharina Wichelhaus sind im Leistungskurs Geschichte auf Oskar Sander gestoßen. „Wir wollen mehr über ihn in Erfahrung bringen“, sagt Chiara Kratsos und uns damit an dem bundesweiten Wettbewerb „Zivilcourage vereint“ beteiligen. Bis zum 8. Mai müssen sie ihren Beitrag eingereicht haben.

Seit Jahren haben sich Falkenseer Schulen an diesem Wettbewerb für Jugendliche beteiligt und dabei schon mehrere Preise gewonnen. Dazu zählte eine Aktion im Falkenseer Geschichtspark, wo mit einer Verhüllung der letzten Häftlingsbaracke im KZ-Außenlager Falkensee ein Zeichen des Protestes gegen ihren Verfall gesetzt wurde.

Für die Gewinner gibt es jährlich die Teilnahme an einer Bildungsreise an einen Ort antifaschistischen Widerstands in Europa. In diesem Jahr geht es nach Österreich und Slowenien.

Von Marlies Schnaibel

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