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Dorfgemeinschaftshaus wird umgebaut

Wachow Dorfgemeinschaftshaus wird umgebaut

Bis Anfang 2019 wird das Wachower Dorfgemeinschaftshaus saniert und umgebaut. Die neue Kita-Küche ist bereits fertig, demnächst soll der Einbau des Fahrstuhls beginnen. Dieser wird dafür sorgen, dass das Hausbarrierefrei ist. Denn ins Obergeschoss sollen der Allgemein- und der Zahnarzt einziehen. Insgesamt wird rund eine Million Euro ausgegeben.

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Vize-Ortsvorsteher Marc Simeth mit Kita-Leiterin Birgit Brückner in der neuen Küche.

Quelle: Andreas Kaatz

Wachow. Der Umbau des Wachower Dorfgemeinschaftshauses hat begonnen. Schon jetzt profitieren die Kita-Mitarbeiterinnen davon, denn die Betreuungseinrichtung verfügt über eine neue Küche. „Es hat sich dadurch für uns verbessert“, sagt Kita-Leiterin Birgit Brückner. Der Fußboden im alten Raum war nämlich nicht mehr der beste. Aber vor allem: Der Weg zu den Gruppenräumen ist jetzt deutlich kürzer. „Vorher mussten wir mit dem Essen, das in der Küche aufgefüllt wird, den ganzen langen Flur entlang“, sagt Birgit Brückner. Jetzt liegt die Küche nebenan.

Dass die Küche umgezogen ist, hängt aber vor allem damit zusammen, dass sie am alten Standort dem Fahrstuhl im Wege war. Dessen Einbau soll in den nächsten zwei, drei Wochen beginnen. Wenig später wird die alte Villa erstmals barrierefrei sein. Ohne Probleme kommt man dann vom Keller bis ins erste Obergeschoss. Wichtig ist dies vor allem auch, weil oben künftig der Allgemeinmediziner und der Zahnarzt praktizieren werden.

„Wir haben seit letzter Woche die Zusage vom Zahnarzt, dass er hier auch einziehen wird“, freut sich Ortsvorsteher Uwe Bublitz. Denn seit das kleine Ärztehaus im Ort wegen Schimmelbefall geschlossen werden musste, haben die Einwohner weite Wege zurückzulegen – nach Groß Behnitz zum Allgemeinarzt und nach Schönwalde zum Zahnarzt. „Viele Senioren haben mich schon angesprochen, wie es künftig weitergeht“, sagt Bublitz.

Wichtig ist ihm allerdings auch, dass im Zuge der Umbaumaßnahmen eine Erweiterung der Kita-Plätze erfolgen wird – von 30 auf 35. „Der Bedarf ist da, die Nachfrage wird weiter zunehmen“, sagt Bublitz, der zudem das Engagement der Nauener Stadtverwaltung für das Projekt Dorfgemeinschaftshaus hervor hebt. Insbesondere auch, was die Beschaffung von Fördermitteln betrifft. Von den knapp 500 000 Euro Baukosten im ersten Abschnitt werden 368 250 Euro gefördert.

Bis zum Mai, so der Ortsvorsteher, sollen die Praxisräume für den Allgemeinarzt fertiggestellt sein. Bis zum Sommer wird der Zahnarzt folgen. Damit er beste Bedingungen vorfindet, muss die Stadt weitere 135 000 Euro für Umbaumaßnahmen ausgeben. Die Entscheidung dafür soll in der Stadtverordnetenversammlung Ende Februar fallen.

Der zweite Bauabschnitt umfasst neben der Instandsetzung und Sanierung von Fassade und Dach auch den Umbau im Kellergeschoss. Dort soll es künftig Multifunktionsräume mit Teeküche geben, aber auch einen Kinder- und Jugendtreff. „Die Kinder wünschen sich so etwas. Aber wir müssen erst noch jemanden finden, der die Betreuung übernimmt“, sagt Vize-Ortsvorsteher Marc Simeth. Bublitz will zudem nicht ausschließen, dass der jetzige Versammlungsraum auf der Kita-Etage dann überflüssig werden und der Kita zugeschlagen werden könnte. „Das wäre aber nur dann der Fall, wenn es tatsächlich einen Bedarf gibt“, sagt der 61-Jährige.

Offen ist noch, wie es künftig mit dem Parkplatzangebot vor der Villa weitergehen wird. Sicher ist derzeit nur, dass die vorhandenen Stellplätze künftig nicht ausreichen werden. Schon jetzt ist es knapp – und wenn erst die Ärzte eingezogen sind, steigt die Nachfrage noch einmal. „Wir müssen zusammen mit der Stadt sehen, wie wir das Problem anpacken“, so Bublitz. Wie er sagt, werde zudem das Gerätehaus in der Freianlage nicht abgerissen wie ursprünglich geplant, so dass der Kita auch im Außenbereich weiterhin ein WC zur Verfügung steht.

Lob für die Schmunk GmbH gab es von der Kita-Leiterin. „Die Baufirma hat sich an die Absprachen gehalten. So erfolgten beispielsweise Türdurchbrüche am Wochenende oder am Abend, so dass der Kita-Betrieb nicht gestört wurde“, sagt Birgit Brückner.

Von Andreas Kaatz

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