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Havelland Drama in Nauen: Unverständnis über Jäger
Lokales Havelland Drama in Nauen: Unverständnis über Jäger
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12:26 11.09.2015
Am Donnerstag untersuchte die Polizei den Tatort bei Nauen. Quelle: MAZ
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Nauen

Nach dem tödlichen Drama von Nauen hat sich nun der Vater des Opfers geäußert. Gegenüber der Bild-Zeitung äußerte er sein Unverständnis darüber, dass der Jäger einen tödlichen Schuss auf seinen Sohn abgegeben hat. „Ich kann nicht verstehen, wie dieser Jäger auf etwas schießen konnte, was er nicht gesehen hat“, sagte er.

Romantisches Treffen endet in tödlichem Drama

Der 31-jährige ist am Mittwochabend das Opfer einer tragischen Verwechslung geworden. Er hatte sich am frühen Abend gemeinsam mit einer 23-jährigen Frau im Maisfeld niedergelassen. Offenbar für ein romantisches Treffen. Die beiden hatten eine Decke und etwas zu trinken dabei. Beide sollen in der nahe gelegenen Pilzzuchtanlage arbeiten.

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Die Polizei ist am Mittwochabend kurz nach 20 Uhr an den Tatort gerufen worden.

Der Jäger, ein 30-jähriger Havelländer, sagte in einer Vernehmung, dass er ein Rascheln im Feld gehört habe. Weil er ein Wildschwein vermutete, habe er einen Schuss abgegeben. Dieser traf den 31-Jährigen tödlich, seine Freundin wurde am Arm getroffen und schwer verletzt.

Schussposition des Jägers ist noch unklar

Von wo aus der Jäger geschossen hatte, ist noch unklar. Nach ersten Informationen saß er auf dem Hochstand. Es gibt aber auch Informationen, wonach er vom Boden aus geschossen haben soll. Gegen den Jäger wird laut Staatsanwaltschaft Potsdam wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Der Brandenburger Jagdverband zeigte sich erschüttert über das Unglück. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, denen wir unser tief empfundenes Mitgefühl ausdrücken. Der jungen Frau wünschen wir von Herzen gute Genesung“, sagte der Vorsitzende Wolfgang Bethe.

Torsten Reinwald, Sprecher des deutschen Jagdverbands sagte, dass jeder „Jagdunfall einer zuviel sei“.

Von MAZonline

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