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Havelland Drei Interessenten wollen Kitas bauen
Lokales Havelland Drei Interessenten wollen Kitas bauen
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08:15 19.08.2016
Die Zachower Kita soll größer werden. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Ketzin/Havel

Mit Beginn des neuen Schuljahres am 5. September fehlen in der Stadt Ketzin/Havel 15 Betreuungsplätze in Kitas und fünf im Hort. „Nur dank einer Sondergenehmigung des Bildungsministeriums können wir entsprechend der Anträge der Eltern alle Kinder in den vier kommunalen Kindertagesstätten und im Hort der Europaschule Ketzin unterbringen“, sagt Bürgermeister Bernd Lück (FDP). Diese Ausnahmeerlaubnis gilt aber nur bis zum Jahresende 2016. Was dann passiert, steht in den Sternen.

Klar ist, die Stadt muss sich um eine kurzfristige Lösung bemühen, weil es einen Anspruch auf Kinderbetreuung gibt. Diese Lösung scheint im Ortsteil Zachow gefunden. In der dortigen Kita „Regenbogen“ können voraussichtlich zum Jahresende 20 zusätzliche Plätze angeboten werden, weil die bisherigen Wohnungen im Obergeschoss des Gebäudes zu Kitaräumen umgebaut werden. „Den Mietern ist bereits gekündigt worden. Das Geld für den Umbau und die Brandschutzmaßnahmen steht zur Verfügung“, sagt der Bürgermeister. Gleichwohl weiß Bernd Lück, „dass nicht alle Eltern glücklich sein werden, wenn sie ihr Kind aus einem anderen Ortsteil oder der Kernstadt nach Zachow bringen müssen.“

Die prekäre Situation mit den Betreuungsplätzen könnte sich ab Ende 2017 entspannen. Denn inzwischen gibt es drei Interessenten, die in Ketzin oder Falkenrehde eine neue Kita bauen wollen. Zum einen hat der potenzielle Investor des Areals „Baumschulenwiese“ in Ketzin solch eine Absicht bekundet. Ein zweiter Bewerber würde in Falkenrehde eine Klein-Kita 20 bis 30 Plätzen bauen, ein weiterer möchte ein Gebäude mit 60 Plätzen in Ketzin errichten. „Seit wenigen Tagen haben wir sogar einen möglichen vierten Interessenten, der auch eine neue Kita in Ketzin bauen will“, so Lück. Aber das sei noch nicht untersetzt.

Bei der stetig wachsenden Einwohnerzahl wäre die Stadt froh über jeden freien Träger, der in eine Kita investiert, ergänzte der Bürgermeister mit Blick auf die Schülerzahlen. Erstmals seit der Wende gibt es ab kommendem Schuljahr drei siebte Klassen in der Oberschule. Ab 2017/18 rechnet die Verwaltung auch in der Grundschule mit drei ersten Klassen.

Von Jens Wegener

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