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Drei Standorte für Hallenbad diskutiert

Falkensee Drei Standorte für Hallenbad diskutiert

Die Debatte um den Standort des künftigen Hallenbades in Falkensee wird klarer: Von ursprünglich sieben diskutierten Standorten werden jetzt drei gründlich geprüft. Außerdem wird über die inhaltliche Ausstattung debattiert.

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Das Waldbad Falkensee zählte in diesem Jahr bisher 37000 Besucher. Aber sehr viele Falkenseer wünschen sich eine ganzjährige Bademöglichkeit.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee. Drei Standorte kommen in die engere Wahl, wenn es um den Standort für das künftige Hallenbad in Falkensee geht. Darüber informierte Bürgermeister Heiko Müller (SPD) auf der Sitzung des Hauptausschusses am Mittwochabend. Von ursprünglich sieben geprüften Varianten sind nun drei übrig geblieben. So das Ergebnis der Arbeit der Steuerungsgruppe Hallenbad.

Danach kommen als möglicher Standort in Betracht: ein Hallenbadbau in der Nähe des bestehenden Waldbades in der Salzburger Straße, ein Bau nördlich des Seegefelder Bahnhofs oder eine Fläche in der Nähe von Selgros, auf der bisher die Traglufthalle stand. Bei diesem Standort handelt es sich um einen privaten Besitzer, die anderen Flächen seien in kommunaler Hand. Andere Standorte wurden ausgeschlossen. So war in der Vergangenheit unter anderem über Plätze am Rosentunnel, am Neuen See, am Spandauer Platz und auf dem Areal der alten Stadthalle diskutiert worden.

Die Steuerungsgruppe war im Juni von der Stadtverordnetenversammlung als Begleitorgan für das Millionen-Projekt eingesetzt worden. Ihr gehören Vertreter aus allen Fraktionen, aus dem Seniorenbeirat, aus dem Behindertenbeirat, aus dem Sportaktiv und aus der Verwaltung an. Bisher hat sich die Gruppe mit möglichen Standorten und mit Konkurrenzobjekten in der Region auseinandergesetzt.

In einer weiteren Runde soll dann über die inhaltliche Ausgestaltung des Bades geredet werden. Aus welchen Modulen soll es zusammengesetzt werden? Wie groß soll das Schwimmerbeckern, wie groß das Nichtschwimmerbecken sein? Sauna? Babybereich? Rutsche? Gastronomie? Außenbecken? Fun-Bereich? Dabei geht es um den Charakter des Bades und das Verhältnis der Bereiche Sport, Gesundheit, Spaß und Wellness.

Die Konzeptstudie für das Bad wird mit der Firma kplan AG aus Bayern erarbeitet. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Freizeitbäder und soll mit seiner Expertise zu Standorten, Ausstattung sowie Investitions- und Folgekosten schon zahlreiche vergleichbare Projekte begleitet haben.

Den Abgeordneten der Falkenseer Stadtverordnetenversammlung sollen noch in diesem Jahr zum Haushaltsbeschluss eine abstimmungsfähige Vorlage vorgelegt werden, sagte Heiko Müller, damit das Geld für die eigentliche Planung des Bades 2017 eingestellt werden kann.

Von Marlies Schnaibel

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