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Dreigeschosser soll allen genug Platz bieten

Schulanbau Dreigeschosser soll allen genug Platz bieten

Der erste Vorentwurf für den Anbau an die Dallgower Schulfiliale in der Steinschneiderstraße wurde jetzt vorgestellt. Drei Geschosse sollen genügend Platz für Hort- und Schulbetrieb bieten und sogar eine Lösung hinsichtlich der bislang ungewissen Unterbringung einiger Klassen während der Bauphase bereit halten.

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Der Dallgower Hort „Koboldland“ hat Platzprobleme.

Quelle: Laura Sander

Dallgow-Döberitz. Aus zwei mach drei Geschosse, hieß es im Dallgower Bildungsausschuss. Architekt Martin Sellke vom Berliner Büro ASP Architekten Sellke und Partner stellte eine erste mögliche Variante für den Anbau an die Dallgower Grundschulfiliale Steinschneiderstraße vor.

Dort, wo derzeit der Flachbau steht, in dem sowohl Schulunterricht, als auch Hortbetreuung erfolgt, soll ein dreigeschossiger Neubau mit mindestens 14 Hort- und Klassenräumen sowie ein Verbindungsbau mit weiteren vier Räumen entstehen. „Die Dreigeschossigkeit ist hier unproblematisch, da es einen Höhenunterschied von über zwei Metern zur Straße gibt – der Neubau ist demnach nur geringfügig höher, als die bereits bestehende Schule“, so ein Mitarbeiter des Architektenbüros, das bereits die Planung für die bestehende Schulfiliale übernahm.

Drei Geschosse geplant

Zuvor waren insbesondere von der Dallgower CDU-Fraktion Bedenken zur ursprünglich angedachten zweigeschossigen Lösung geäußert worden. Mehr Luft für die Zukunft wurde gefordert. Den gäbe es mit dem vorgestellten Vorschlag, der zusätzlich eine Lösung für das Problem der Unterbringung während der Bauphase beinhaltet. „Die Klassen, die jetzt in dem Flachbau untergebracht sind, könnten nach der ersten Bauphase in den bereits fertig gestellten Verbindungsbau ziehen. Erst dann würde der Flachbau abgerissen und mit den Bauarbeiten für das eigentliche Gebäude begonnen werden“, so Martin Sellke.

Die Kosten für eine Containerlösung von 150 000 bis 170 000 Euro könnten somit eingespart werden. Ganz ohne einen Ersatz für den bereits doppelt genutzten Flachbau ginge es nämlich nicht, wie Hortleiterin Jutta Marquardt betonte. „Wir bemühen uns um Qualität. Dass es Einschränkungen während der Bauphase gibt, ist klar, aber noch weniger Räume wären eine Katastrophe“, so Marquardt beim Rundgang durch die Horträume, bei dem sich die Ausschussmitglieder von den Platzproblemen, die eine längerfristige Doppelnutzung mit sich bringen würde, überzeugten.

Containerlösung müsste nicht sein

Die Kosten für den Anbau, der bereits nach dem Sommerferien 2018 fertiggestellt sein könnte, schätzt Architekt Martin Sellke auf etwa 3,7 Millionen Euro. Die Erschließung des Schulgrundstücks wäre, zumindest bei einer Optionen, bereits in den Baukosten enthalten. Die Erschließung über die Wilmsstraße würde jedoch bedeuten, dass die Eltern mit ihren Autos direkt auf das Schulgelände fahren, um ihre Kinder abzusetzen. Die zweite Variante wäre die Erschließung über die Steinschneiderstraße, die dann als Einbahnstraße ausgewiesen werden soll. Die Lindenstraße müsste dann ebenfalls als Einbahnstraße auf die Bahnhofstraße verlängert werden. Das würde extra kosten.

Von Laura Sander

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