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Dunkle Rauchschwaden über Kremmen

Feuer in Milchviehanlage Dunkle Rauchschwaden über Kremmen

Ein Großaufgebot der Feuerwehr musste am Sonntagnachmittag nach Kremmen (Oberhavel) ausrücken. Auf dem Gelände einer Milchviehanlage war eine Strohmiete in Brand geraten. Da auch Reifen Feuer fingen, erschwerte dies die Arbeit der Kameraden. Eine Vermutung zur Brandursache gibt es bereits.

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Die Rauchschwaden sind pechschwarz.

Quelle: Julian Stähle

Kremmen. Großalarm am Sonntagnachmittag in Kremmen: Auf dem Gelände der Milchviehanlage im Groß Ziethener Weg geriet eine Strohmiete in Brand. Das Stroh wurde in einem Gebäude gelagert. Das Feuer griff auch auf Reifen über.

Die Rauchentwicklung war enorm. Der Qualm zog direkt über die Stadt hinweg. Augenzeugen berichteten, dass Kremmen unter einer schwarzen Glocke versinke. Der Rauch soll sogar bis Nauen (Havelland) zu sehen gewesen sein.

Stroh und Reifen brennen

Stroh und Reifen brennen.

Quelle: Julian Stähle

Die Polizei evakuierte Wohnhäuser, die Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Mit Durchsagen per Lautsprecher versuchte die Polizei, die Einwohner der Stadt dazu zu bewegen, die Fenster zu schließen.

Die dicken, schwarzen Rauchschwaden zogen weiter bis Richtung Nassenheide. Einwohner aus diesem Ort hatten vorsorglich einen Waldbrand gemeldet, weil sie vermutet hatten, dass Bäume in Flammen gestanden hätten.

Aufgrund der brennenden Reifen besteht die Gefahr der Umweltgefährdung. Menschen und Tiere sollen – so hieß es in einer ersten Meldung – nicht gefährdet sein.

Es herrschte Großalarm, viele Feuerwehren der Region (Kremmen, Bötzow, Vehlefanz) wurden hinzugezogen, um die Lage in den Griff zu bekommen. Am Abend war von Feuerwehrleuten zu hören, dass die Kameraden bis in die Morgenstunden zumindest eine Feuerwache halten müssen, um auf Nummer sicher zu gehen, dass der Brand nicht noch einmal ausbrechen kann. Das Stroh wurde unter Planen und Reifen bedeckt gelagert - laut Polizei handelt es sich um eine Menge von 500 Tonnen.

Als Brandursache vermuten die Beamten einen technischen Defekt an einem Radlader.

Von Stefan Blumberg

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