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Havelland Junge Turnerin war die Beste
Lokales Havelland Junge Turnerin war die Beste
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00:26 06.06.2015
Die Ausgezeichneten und Nominierten bei der Festveranstaltung im Falkenseer Rathaus. Quelle: Marlies Schnaibel
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Falkensee

Sie bilden Rettungsschwimmer aus, sie leiten Chöre, sie trainieren Kegler, sie halten Bibliotheken am Leben, sie erforschen Dorfgeschichte, sie organisieren Musikfestivals, sie pflegen altes Handwerk – all die Menschen eint eines: Sie sind ehrenamtlich auf Achse. Die besten von ihnen hat der Landkreis Havelland am Dienstagabend ausgezeichnet.

Auf einer Festveranstaltung im Falkenseer Rathaus waren die Nominierten eingeladen. Drei erste Preise wurden dabei von einer Jury herausgefiltert. Seit fünf Jahren wird dieser Ehrenamtspreis im Havelland vergeben, diesmal fiel der Preissegen reichlich aus. Denn das Punktesystem der Jury hatte dafür gesorgt, dass zwei 2. Plätze und zwei 3. Plätze zu vergeben waren.

Der 1. Preis ging jedoch unangefochten und überraschend an eine junge Frau: die 23-jährige Studentin Sophie Spiekermann, Turnerin und Trainerin beim TSV Falkensee. Damit ist sie ein Vorbild für modernes Ehrenamt, wie Falkensees Bürgermeister Heiko Müller (SPD) in seiner Laudatio hervorhob: „Das ist auch ein Zeichen an die junge Generation.“

Landrat Burkhard Schröder (SPD) hatte zuvor darauf hingewiesen, wie schwer die Entscheidung der Jury gefallen war, weil die vielen einzigartigen Leistungen nicht leicht zu vergleichen waren. Um so schöner sei die Vielfalt der Aktionen für ein Gemeinwohl im Havelland. Die Ausgezeichneten setzen sich gegen einen gesellschaftlichen Trend zur Wehr, wo nur der persönliche Vorteil gesehen werden.

Zu denen, die über den eigenen Tellerrand schauen, gehören die beiden Zweitplatzierten. Die ehemalige Lehrerin Ingrid Ganzer widmet sich seit ihrer Pensionierung mit hohem sozialen und kulturellen Engagement um die Geschicke in Ketzin und Paretz. Sie leitet einen Kreativzirkel im Haus der Begegnung, schneidert Kostüme für Festumzüge oder Aktionen im Schloss, ist Gründungsmitglied des Paretzer Liebhabertheaters, hilft in einer Frauengruppe mit.

Um junge Leute kümmert sich Marco Fricke. Auch er erhielt einen 2. Preis. Obwohl Schichtarbeiter bringt er viel Zeit dafür auf, dass der Jugendklub in Groß Behnitz funktioniert.

Selbst noch jung ist Matthias Gerbeth. Der 25-jährige Rathenower ist Vorsitzender des Kreissportjugend Havelland und wurde mit einem 3. Preis ausgezeichnet, wie auch Ursula Eismann aus Milow. Die 66-jährige kleine Frau hat Power: Sie leitet die Bibliothek, gestaltet den Lesezirkel an der Grundschule, ist Ortsbeirätin, Schiedsfrau, führt einen Malzirkel und einen Handarbeitskreis.

Ob Sportlernachwuchs oder Jugendparlament, ob Willkommenskultur oder Wunschgroßeltern: „Ehrenamt begegnet uns fast jeden Tag“, lobte Landrat Burkhard Schröder. Ohne Ehrenamt wäre unser Leben schwer vorstellbar und auf jeden Fall ärmer. Dafür sollte den ausgewählten Havelländern am Dienstag stellvertretend für viele fleißige Frauen und Männer gedankt werden.

Geehrt: Die anderen Nominierten: Axel Haufe Nauen, Christine Röher Schönwalde-Glien, Enrico Krenz Brieselang, Heinz Ziesecke Falkensee, Irmtraud Sperfeld Grütz, Jürgen Wels Großderschau, Michael Ritz Strodehne, Peter Sach Falkensee, René Buschow Friesack, Sandra Bresigke Rathenow, Thomas Strehl Elstal, Valentin Franklyn Friesack, Werner Huxdorf Nennhausen.

Von Marlies Schnaibel

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