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Havelland Lob des uneigennützigen Engagements
Lokales Havelland Lob des uneigennützigen Engagements
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02:15 24.03.2016
Landrat Burkhard Schröder überreichte Frank Pfuhl den ersten Ehrenamtspreis des Kreises Havelland.
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Rathenow

Zum sechsten Mal wurden am Montagabend die Ehrenamtspreise des Kreises Havelland vergeben. Der erste Preis ging an den Stöllner Frank Pfuhl, der sich seit 35 Jahren dafür einsetzt, dass die freiwilligen Feuerwehren im Havelland stark und leistungsfähig bleiben. Neben Pfuhl wurden fünf weitere Ehrenamtler ausgezeichnet.

Der festliche Rahmen im Blauen Saal des Kulturzentrums war dem Anlass angemessen. Schließlich ging es darum, jene Menschen zu würdigen, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement einen wichtigen Beitrag leisten zum Zusammenhalt der Gesellschaft, wie Landrat Burkhard Schröder es in seiner Begrüßungsrede sagte.

Engagement für Feuerwehr mit 1. Preis belohnt

Der Stöllner Frank Pfuhl, der den ersten Preis erhielt, ist dafür das beste Beispiel. Der 50-Jährige wurde 1981 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr des Amtes Rhinow und engagiert sich seitdem ohne Unterlass für die Arbeit der Brandschützer im Kreis. Als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes prägte er von 2003 bis 2015 die Arbeit im Verband maßgeblich. Vor allem die Gestaltung der Jugendausbildungslager lag ihm am Herzen. Dass diese jährlichen Treffen zu einer festen Tradition geworden sind, daran hat Pfuhl einen erheblichen Anteil.

Klaus Alber wurde für sein Engagement als Vorsitzender des SV Empor Spaatz geehrt. Quelle: Markus Kniebeler

Das Punktesystem der Jury führte dazu, dass drei zweite Plätze vergeben wurden. Thea Hoedt aus dem Ketziner Ortsteil Falkenrehde kümmert sich seit mehr als einem Jahrzehnt darum, den Senioren attraktive Freizeitangebote zu machen. Das war eine Auszeichnung wert. Janine Franke aus Milow hat sich große Verdienste beim Wiederaufbau einer Jugendfeuerwehr im Ortsteil Milow erworben und ist als Jugendwartin der Ortsfeuerwehr in dieser Mission weiter aktiv. Klaus Alber schließlich war und ist als langjähriger Vorsitzender des SV Empor Spaatz nicht nur Impulsgeber für den Sport, sondern hat durch sein allumfassendes Engagement auch das dörfliche Leben enorm bereichert.

Mit Werner Huxdorf aus Nennhausen und Maria Selent aus dem Nauener Ortsteil Lietzow wurden zwei Menschen mir dem 3. Preis ausgezeichnet, die – jeder auf seine Art – ihren Beitrag geleistet haben zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der eine als Präsident der Schützengilde Nennhausen und aktives Mitglied der Nennhausener Gemeindevertretung. Die andere als Mitglied im Notfallseelsorgeteam des Kreises.

„Alles Große in dieser Welt entsteht, wenn jemand mehr tut, als er muss“, hatte Landrat Burkhard Schröder in seiner Festrede gesagt. Manuela Vollbrecht, Vorsitzende des Kreistages, drückte es in ihrer Rede so aus: „Ihr Wirken ist beglückend, begeisternd und beflügelnd.“

Die Preisträger

Der Havelländische Ehrenamtspreis wurde im Jahr 2011 zum ersten Mal verliehen. Mit der Auszeichnung soll die Arbeit der ehrenamtlich Tätigen im Havelland gewürdigt werden. Aus jeder Kommune kann ein verdienter Ehrenamtler vorgeschlagen werden.

In diesem Jahr wurden 16 Personen für den Preis nominiert: neun Vorschläge kamen aus dem Osthavelland, sieben aus dem Westen des Landkreises. Eine Jury bestimmte legten nach einem Punktesystem die diesjährigen Preisträger fest.

Der 1. Preis ging an Frank Pfuhl aus Stölln, von 2003 bis 2015 Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes.

Drei 2. Preise wurden vergeben: An Klaus Alber aus Spaatz, den Vorsitzenden des SV Spaatz. An Thea Hoedt aus Ketzin, Gründerin und Vorsitzende des dortigen Seniorenrates. Und an Janine Franke aus Milow, Jugendwartin der Ortsfeuerwehr Milow-

Zwei 3. Preise gingen an Werner Huxdorf aus Nennhausen, Präsident der Nennhausener Schützengilde, und an Maria Selent aus Lietzow, Mitglied des Notfallseelsorgeteams im Havelland.

Von Markus Kniebeler

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