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Havelland Eichenfällung an der B 102
Lokales Havelland Eichenfällung an der B 102
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02:15 15.01.2018
Weil die Eichen an der B 102 zwischen Hohennauen und Elslaake nicht mehr standsicher waren, mussten sie gefällt werden. Quelle: Norbert Stein
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Hohennauen

Entlang der Bundesstraße 102 zwischen Hohennauen und Elslaake liegen dicke Baumstämme im Straßengraben. Zehn alte Eichen wurden in den letzten Wochen gefällt. Am 5. Oktober war Sturm Xavier durch das Land gefegt und hatte auch die Eichenallee an der B 102 stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Landesbetrieb Straßenwesen gab ein Baumgutachten in Auftrag. Der Experte kam zu einem eindeutigen Ergebnis. „Der Sturm hat viele Wurzeln gelockert“, so Karsten Ziehm, Leiter der Straßenmeisterei Rathenow. Die Standsicherheit der alten Eichen sei nicht mehr gewährleistet gewesen. Sie mussten gefällt werden.

In der kommenden Woche werden nun an der B012 im Bereich des Abzweigs Wassersuppe nochmals sieben Eichen gefällt. Ihre Fällung stehe aber nicht im Zusammen-hang mit dem erstellten Baumgutachten, erklärt Ziehm. Vom Straßenrand genommen werden die Bäume, um Baufreiheit zu schaffen. Die Bundesstraße soll im Bereich des Abzweigs Wassersuppe mit einer Linksabbiegespur versehen werden. Erfolgen soll der Ausbau der Linksabbiegespur zusammen mit der Fahrbahnsanierung der B 102 zwischen Rhinow und Hohennauen. Karsten Ziehm rechnet mit einem Baubeginn im zweiten Halbjahr dieses Jahres. Die Fahrbahnsanierung war eigentlich schon 2017 vorgesehen. Der Straßenbetrieb musste das Vorhaben aber verschieben, weil andere Straßenbauten Vorrang hatten.

Geht alles nach Plan, wird es aber 2018 nicht die einzige Baustelle auf der B 102 im westlichen Havelland sein. Auf dem etwa ein Kilometer langen Teilabschnitt vom Kreisel Rhinow bis zur Dossebrücke vor Altgarz soll die Bundesstraße ebenfalls saniert und auf acht Meter ausgebaut werden. Verbreitert wird die Straße auf der Radwegseite.

Der Ausbau des Abschnitts auf eine für Bundesstraßen vorgesehenen Regelbreite ist vom Landesbetrieb schon längere Zeit beabsichtigt, konnte bisher nicht realisiert werden, weil die Straße von Kastanien flankiert wurde. 2017 wurde für die Kastanien ein Gutachten erstellt, mit dem Ergebnis, dass die alten Bäume „stark abgängig“ sind und ihre Vitalität nicht mehr gegeben ist. Die 40 Kastanien wurden mit Zustimmung der unteren Naturschutzbehörde gefällt.

Die schon mehrmals und lange von den Gemeinden und dem Amt Rhinow geforderte Beseitigung der Manöverschäden der Bundeswehr auf der B 102 aus dem Jahr 2015 wird mit beiden Vorhaben jedoch nicht erfolgen. „Das ist nicht vorgesehen“, erklärt Karsten Ziehm. Einen Termin, wann diese Schäden beseitigt werden, kann er nicht nennen. Am 5. Juni 2015 rollten nach einer Übung Panzer durch das westliche Havelland und hinterließen Verwüstungen. Die schweren Panzer beschädigten mehrere Straßenabschnitte, Kreisel und Verkehrsinseln, insbesondere die B 102 in den Ortslagen Rhinow und Hohennauen. Der von Gutachtern ermittelte Schaden beläuft sich auf rund 450 000 Euro. Die Bundeswehr kommt für den Schaden auf. Doch repariert wurde bisher nichts.

Von Norbert Steim

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