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Ein Förderverein für die Kita „Flax und Krümel“

Gründung in Premnitz Ein Förderverein für die Kita „Flax und Krümel“

Kurz vor den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen machen Eltern, Erzieherinnen und weitere Interessierte der Premnitzer Kita „Flax und Krümel“ ein großes Geschenk. Sie haben einen Förderverein gegründet, der Spenden einnehmen und zielgerichtet für die Kita verwenden soll.

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Der Förderverein hat sich gegründet, um viele schöne Dinge für die Kinder der „Flax und Krümel“ anschaffen zu können.

Quelle: Andrea Frimel

Premnitz. Passend zum Jubiläum machen Eltern, Erzieherinnen und weitere Interessierte der Premnitzer Kita „Flax und Krümel“ ein großes Geschenk. Gerade rechtzeitig vor den Veranstaltungen zum 50-jährigen Bestehen der Einrichtung an der Anne-Frank-Straße im Zentrum haben sie einen Förderverein gegründet. „Wir wollen zusätzliches Geld für Projekte und Aktivitäten sowie für Spiel- und Lernmittel zur Verfügung stellen“, sagt die frisch gewählte Vereinsvorsitzende Sandy Worf, „und freuen uns auf viele interessierte Mitglieder, die uns mit Ideen, Fähigkeiten, Zeit und Geld zur Seite stehen.“

Die Gründungsversammlung habe bereits am 25. Februar stattgefunden, erklärt sie, aber die rechtlichen Formalitäten hätten sich unerwartet lange hingezogen. Jetzt seien die Eintragung ins Vereinsregister und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit vollzogen. Nun könne endlich für den Verein geworben werden. Er hat gegenwärtig 27 Mitglieder und einen neunköpfigen Vorstand. Zügig sollen nun weitere Mitstreiter gewonnen werden. Als erste Aktivitäten werden ein Logo und ein Flyer erarbeitet, im September findet die nächste Mitgliederversammlung statt.

Es gab schon länger den Wunsch, einen Förderverein zu gründen

Es gebe schon länger den Wunsch, einen Förderverein zu gründen, berichtet Kita-Leiterin Ines Börs. Dieser biete für die Einrichtung günstige Möglichkeiten, um gespendete Gelder einzunehmen und zielgerichtet zu verwenden. Ganz wichtig sei das Engagement der Eltern.

Schon jetzt ist der Verein angetreten, um die Aktivitäten der Kita zu unterstützen. Das ist auch gut so, denn sie feiert in der Woche vom 7. bis 11. November ihren 50. Geburtstag. Am 11.11., dem Gründungsdatum, gibt es eine große Festveranstaltung. Bereits am 23. September hat die Kita ihr Herbstfest und am 1. Oktober gibt es für alle Interessierten von 10 bis 13 Uhr einen Tag der offenen Tür. Selbstverständlich wird der Förderverein dabei mithelfen und sich selbst vorstellen. Die Kita „Flax und Krümel“ ist weithin bekannt geworden, weil ihre Kinder rund um die Bundesgartenschau mit extra komponierten Buga-Liedern und ihrem Havelland-Tanz viel Freude bereitet haben. Auch aus diesem Grund hat es immer wieder Spendenangebote gegeben.

„Wir sind mächtig stolz auf unseren Förderverein“, schwärmt Schriftführerin Andrea Frimel. „Denn in der heutigen Zeit ist es unheimlich schwer, tolle Höhepunkte, Feste und Events für die Kinder auszurichten, wenn das entsprechende Geld fehlt.“ Jetzt mit dem Förderverein sei ein großer Schritt getan, um dem geschilderten Mangel zu begegnen. Träger der Einrichtung ist der Internationale Bund. Die Kita ist sehr gut nachgefragt. Deshalb hat die Stadt beschlossen, dass sie einen Anbau bekommen soll, um die Kapazität von derzeit 100 Plätzen auf künftig 120 zu vergrößern. Sie wird dadurch zur mit Abstand größten Kita der Stadt. Noch in diesem Herbst sollen die Bauarbeiten beginnen und im Sommer des nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Förderverein der Kita „Flax und Krümel“

Die Gründungsversammlung des Fördervereins der Kita „Flax und Krümel“ war am 25. Februar. Er hat jetzt 27 Mitglieder.

Vereinsvorsitzende ist Sandy Worf, ihr Stellvertreter Mike Schendel, Schatzmeisterin Anja Führlich und Schriftführerin Andrea Frimel.

Als Beisitzer im Vorstand sind Felix Burghardt, Oliver Paulick, Mandy Gansewig und Brit-C. Mulsow. Kita-Leiterin Ines Börs ist als Vertreterin der Kita Mitglied des Vorstandes.

Zahlungen an den Verein sind steuerlich absetzbar. Dessen IBAN lautet: DE73 1609 1994 0501 0766 55.

Viel Unterstützung bei der Vereinsgründung gab der Landesverband der Schulischen Fördervereine Berlin-Brandenburg. Dessen stellvertretender Vorsitzender Andreas Kessel hat sogar in Premnitz die Gründungsversammlung geleitet.

„Jeder kann bei uns Mitglied werden“, lockt die Fördervereinsvorsitzende Sandy Worf, „es ist sogar schon eine Firma Mitglied geworden.“ Der Minimalbeitrag liege bei zwölf Euro im Jahr. Wer mehr bezahle, könne seinen Beitrag nach eigenen Vorstellungen festlegen.

Von Bernd Geske

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