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Havelland Ein Hauch von Rio in der Fliederstadt
Lokales Havelland Ein Hauch von Rio in der Fliederstadt
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17:43 12.02.2018
Mehrere geschmückte Wagen rollten am Rosenmontag durch die Fliederstadt. Quelle: Norbert Stein
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Friesack

Viele Jecken in bunten Kostümen sorgten für ausgelassene Stimmung. Die Kleinstadt am Rhin war wieder mal im karnevalistischen Ausnahmezustand. „Schuld“ daran trug wieder mal der Friesacker Karneval Club (FKC). Die Narren feierten in ihrer 65. Session den Rosenmontag mit einem Straßenumzug durch die Kleinstadt.

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Geschmückte Wagen und farbenfroh gekleidetes Fußvolk waren beim Rosenmontagsumzug in Friesack unterwegs. Es regnete Konfetti und Bonbons. Sechs befreundete Karnevalsvereine beteiligten sich an der Parade. Die MAZ war dabei.

Und der wurde dem diesjährigen Friesacker Sessionsmotto: „Samba, Tequila und Sombrero – Karneval wie in Rio de Janeiro“ gerecht. Seinen Anfang nahm das närrische Treiben auf dem Marktplatz. Die Jecken schunkelten und sangen „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ und andere Stimmungslieder. Thomas Malzahn brachte auf dem Wagen der „Männer vom Bau“ eine Konfettikanone in Stellung und feuerte die erste Salve mit bunten Papierschnipseln aufs Volk. Die Männer grüßten die Gastgeber mit deren Schlachtruf „Hep- Kep-Tau“. Das Friesacker Prinzenpaar Stefanie I. und Victor I. verteilten Küsschen und FKC-Präsident Uwe Rahn verkündete „Gleich geht’s los“.

Sechs Karnevalsvereine kamen nach Friesack

Für Heinz Kienitz aus Paulinenaue der richtige Zeitpunkt, noch einmal seinen gelben Faschingszylinder zurechtzurücken und sich am Straßenrand unter die Zuschauer zu mischen. „Meine Familie macht im Umzug mit“, sagte er und fügte hinzu „Rosenmontag in Friesack ist eine schöne Tradition“. Das sieht auch Ulf Naujokat aus Friesack so. „Der Umzug gehört zu Friesack und bereichert das kulturelles Leben“. Deshalb mache er mit.

Zunächst ging es los wie auf einem Bahnhof: „Bitte einsteigen und die Türen schließen“, schallte es über den Marktplatz. Neben den Friesacker Narren vom FKC waren weitere sechs Karnevalsvereine nach Friesack gekommen. „Für so etwas haben wir immer Kondition“, sagte Mario Lienig, Präsident des Rathenower Carnevals Clubs, der samt Elferrat, Prinzenpaar und Umzugswagen nun schon im dritten Jahr in Friesack dabei war. Schon Stammgäste beim Rosenmontagsumzug sind die Nauener Jecken und der Pessiner Carneval Club, der mit seinem Wagen „Zur Fahrt in den siebenten Himmel“ lockte.

Narren aus Lehnitz und Brandenburg erstmals dabei

Das erste Mal am Start waren der Lehnitzer und der Brandenburger Karnevals-Club 1964. „Wir pflegen mit dem FKC eine gute Freundschaft, die wir immer weiter vertiefen wollen“, erklärten die Jecken aus der Havelstadt. Mitgebracht hatten sie neben guter Laune auch jede Menge Bonbons , die sie unter die Zuschauer warfen. Ähnliches praktizierten die Teilnehmer auf den anderen Wagen. Dazu gesellte sich bei angenehmem Winterwetter immer wieder ein Konfettiregen.

Der gastgebende Elferrat bekannte mit einem Schriftzug auf seinem Wagen „FKC – Du bist ok! Drum glaube mir, ich steh’ uff Dir“. Das Prinzenpaar und das Jugendprinzenpaar hatten genauso ihren eigenen Wagen wie das Kinderprinzenpaar und der karnevalistische Nachwuchs der Kleinstadt. Die Treckerfreunde Friesack machten auf ihren Wagen ebenfalls Stimmung. Dazu gesellte sich jede Menge Fußvolk, darunter die Fliedertänzer Friesack in ihren bunten Kostümen. Alles zusammen ein sehenswerter Rosenmontagsumzug.

Von Norbert Stein

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