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Ein Jahr Amtsdirektorin

Nennhausen Ein Jahr Amtsdirektorin

Ilka Lenke hat ihre Entscheidung aus der Kreisverwaltung in das Amt Nennhausen zu wechseln keinen Tag bereut. Der Amtsausschuss hatte sie im November 2016 zur Amtsrektorin gewählt. Am 1. Januar 2017 begann ihre achtjährige Wahlperiode als Amtsdirektorin. Nun blickt sie auf das erste Arbeitsjahr zurück.

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Ilka Lenke ist seit einem Jahr Amtsdirektorin im Amt Nennhausen

Quelle: Norbert Stein

Nennhausen. Von der Kreisverwaltung an die kommunalpolitische Front in Nennhausen. Ilka Lenke ist seit einem Jahr Amtsdirektorin in Nennhausen – und sie ist es gerne. Der 2. Januar war ihrer erster Arbeitstag an der Sitze der Verwaltung in Nennhausen. „Es war ein arbeitsintensives und erfolgreiches Jahr 2017“, sagt sie zurückblickend. Sie habe sich eingearbeitet in ihre neue Aufgabe, resümiert Ilka Lenke. Zu verdanken habe sie das der guten Zusammenarbeit mit dem Amtsausschuss, den Gemeindevertretungen , vielen Ehrenamtlern und den Mitarbeitern der Verwaltung.

Die Amtsdirektorin hat mit allen Mitarbeitern gesprochen und viele Veranstaltungen in den Dörfern besucht. Sie hat sich umgeschaut und mit Einwohnern gesprochen. Einen Lieblingsplatz hat sie nicht. Das Amt hat viele schöne Orte, Sehenswürdigkeiten und ist eingebettet in Landschaft, die Erholung bietet – so umschreibt sie ihr Umfeld. 2017 war ein Jahr, in dem einige Bauprojekte angeschoben und verwirklicht wurden. In Bamme begannen Facharbeiter mit der Sanierung der Bockwindmühle. In Garlitz wurde die Straße vor dem Dorfgemeinschaftshaus saniert. So soll es 2018 weitergehen.

Besonders wichtig ist Ilka Lenke eine Lösung für die Ortsfeuerwehr Kotzen. Die Wehr benötigt ein neues Gerätehaus. Die Amtsdirektorin hofft das Problem mit Hilfe des Landes und Unterstützung des Landkreises lösen zu können. Ilka Lenke lobt in diesem Zusammenhang den Einsatz der Ortsfeuerwehren des Amtes zur Beseitigung der Sturmschäden im Oktober.

Die Kita in Garlitz wird in diesem Jahr mit Hilfe von Zuschüssen, die bereits beantragt sind, saniert. Der Jugendclub Nennhausen soll in die ehemalige Hausmeisterwohnung der Grundschule umziehen. Dadurch wird Platz für die Erweiterung der Kita geschaffen. Das Amt Nennhausen erhält vom Land aus dem zweiten Bundesfonds für strukturschwache Regionen 245 000 Euro. Das Geld kann mit zehn Prozent Eigenmitteln in die Grundschule investiert werden.

Wohin genau das Geld fließen wird, prüft das Amt derzeit in Zusammenarbeit mit der Schulleitung. Gemeinsam mit den Gemeindevertretungen wird das Amt erörtern, ob mit der Sanierung der Ortsdurchfahrten Garlitz, Buckow und Nennhausen durch den Landkreis auch neue Gehwege gewünscht sind.

Es gibt also Arbeit in „Hülle und Fülle“ für die Verwaltung, die unter Leitung von Ilka Lenke moderner geworden ist. Beispiele dafür sind flexiblere Arbeitszeiten für die Mitarbeiter, eine effektivere Verwaltungsstruktur sowie renovierte Aufgänge und Flure im Verwaltungsgebäude. „Ilka Lenke macht eine engagierte Arbeit und ist dabei nah an den Menschen“, sagt Andreas Tutzschke, Bürgermeister der Gemeinde Märkisch Luch.

Bei allem was sie anpackt, beweise sie Optimismus, so Tutzschke weiter. Den bewahrt Ilka Lenke auch, wenn einmal etwas nicht so klappt, wie sie es sich vorstellt. So haben nicht alle Gemeindevertretungen den von ihr Anfang 2017 unterbreiteten Verwaltungsvorschlag zur Einführung einheitlicher Hundesteuern im Amt beschlossen. Weiter intensiv arbeiten muss die Verwaltung an der Prüfung der Haushaltsabschlüsse für die vergangenen Jahre.

Von Norbert Stein

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