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Ein Jahr im Havelland

Nauen Ein Jahr im Havelland

Juan Jairo Perez Duarte aus Nicaragua ist seit drei Wochen in Deutschland und arbeitet das kommende Jahr als Bundesfreiwilliger beim Verein Mikado in Nauen. Künftig arbeitet er mit Kindern und Jugendlichen im Ketziner Jugendclub und lebt bei einer deutschen Familie. Einzig und allein auf den deutschen Winter freut sich der Mittelamerikaner nicht unbedingt.

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Juan Jairo Perez Duarte lebt im Havelland.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Nauen. Er spielt leidenschaftlich gerne Fußball und hat in seiner mittelamerikanischen Heimat Nicaragua als Juwelier gearbeitet. Vor drei Wochen ist Juan Jairo Perez Duarte in Deutschland gelandet und wohnt seitdem bei einer Familie in Nauen. Doch nicht etwa ein lukrativer Profi-Vertrag bei einem renommierten Fußballverein hat den 19-Jährigen ins Havelland gebracht. Im kommenden Jahr arbeitet er im Verein Mikado als Bundesfreiwilliger mit Kindern und Jugendlichen. „Natürlich mache ich noch viel über den Sport, weil es im Moment noch etwas schwierig mit der Sprache ist. Ich spiele mit den Jungs Fußball, und so verstehen wir uns gut“, so Duarte, der seit einem Jahr deutsch lernt. „In meiner Heimat waren viele Bundesfreiwillige aus Deutschland, von denen ich schon eine Menge aufgeschnappt habe. Erst durch das Sprechen lernt man eine Sprache richtig kennen“, sagt der 19-jährige Nicaraguaner.

„Über das Bundesfreiwilligenprogramm ist es das erste Mal, dass jemand aus dem Ausland bei uns arbeitet“, so Anke Bienwald vom Mikado-Vorstand. „Normalerweise haben wir Leute, die sich seit Jahren engagieren und irgendwann in das Programm kommen oder junge Leute aus der Region, die sich vor einer Ausbildung beruflich orientieren wollen“, sagt Bienwald. „Jairo betreut derzeit die Kinder in unserem Sommercamp im Nauener Stadtbad und unterstützt anschließen unser Jugendclub-Team in Ketzin. Über den Sport kann er trotz Sprachbarriere mit den Kindern kommunizieren und ihnen etwas über Fußball und Fairplay beibringen.“ Juan Jairo Perez Duarte, den alle nur bei seinem zweiten Namen nennen, freut sich auf sein Jahr im Havelland. „Ich finde es sehr schön hier und der Sommer in Deutschland ist toll. Vor dem Winter und der Kälte habe ich allerdings ganz schön Respekt“, lacht der 19-Jährige.

Von Laura Sander

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