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Ein Mini-Stapler geht auf Zeitreise

Grundstein für neues Trafö-Gebäude Ein Mini-Stapler geht auf Zeitreise

Matsch an den Schuhen, der Helm sitzt fest auf dem Kopf. Am Mittwoch wurde im GVZ Wustermark der Grundstein für das neue Büro- und Ausbildungszentrum der Transport- und Fördertechnik GmbH (Trafö) gelegt. Die Stimmung war ausgelassen, trotz des nasskalten Wetters.

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Projektleiter Bertram Knäuper und Trafö-Geschäftsführer Volkmar Henning beim Befüllen der Zeitkapsel.

Quelle: Laura Sander

Wustermark. Matsch an den Schuhen, der Helm sitzt fest auf dem Kopf. Am Mittwoch wurde im GVZ Wustermark der Grundstein für das neue Büro- und Ausbildungszentrum der Transport- und Fördertechnik GmbH (Trafö) gelegt. Die Stimmung war ausgelassen, trotz des nasskalten Wetters.

„In Zukunft werden hier jährlich unter anderem 500 Staplerfahrer und mehr als 200 Kraftfahrer ausgebildet“, sagte Trafö-Geschäftsführer Volkmar Henning. Zusätzlich finden 35 Mitarbeiter in den neuen Büroräumen Platz. „Wir haben 1998 mit 50 Leuten hier im GVZ angefangen. Unsere Räumlichkeiten sind einfach komplett ausgelastet“, so Henning. Bereits 2008 hatte das Unternehmen angebaut, doch selbst dieser Platz reicht nun nicht mehr aus. Das rund 9000 Quadratmeter große Grundstück auf der anderen Straßenseite des Firmensitzes war bereits 2012 in Firmenbesitz übergegangen. In enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Baufirma Freyler Industriebau GmbH wurde in den vergangenen Monaten ein Masterplan geschmiedet. Bereits im Oktober nächsten Jahres soll der 4,4 Millionen Euro teure Bau bezugsfertig sein.

Die bronzene Zeitkapsel, die gestern ganz traditionell im Fundament des neuen, rund 2000 Quadratmeter großen Gebäudes versenkt wurde, befüllten Volkmar Henning und Projektleiter Betram Knäuper mit den Bauplänen, einer tagesaktuellen Ausgabe der MAZ, etwas Kleingeld und nicht zuletzt einem Mini-Stapler. Der steht symbolisch für das Unternehmen mit aktuell 124 Mitarbeitern. Im Boden versenkt wurde die Zeitkapsel schließlich von den Unternehmensgründern Dieter Henning und Ulrich Stropp, die die Firma 1990 aufgebaut hatten.

Im letzten Jahr verkaufte die Trafö GmbH allein 700 Gabelstapler. Neben der technischen Instandhaltung, einem mobilen Reifenservice und einer eigenen Fahrschule, hat die Firma außerdem eine 400 Stapler starke Mietflotte. Zu den Kunden des Linde-Partners gehören derzeit unter anderem der Getränkehersteller Coca Cola, Siemens, das Landesarchiv in Potsdam und verschiedene Lebensmittel-Discounter. Und auch größere Events in Berlin hat die Firma schon ausgestattet.

Von Laura Sander

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