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Havelland Ein Park mit Heidekönigin und Radwegen
Lokales Havelland Ein Park mit Heidekönigin und Radwegen
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00:19 01.02.2018
Der Verein Regionalpark hat Sven Kraatz, Bodo Oehme und Elke Hube am Montag als Vorstand bestätigt. Quelle: Marlies Schnaibel
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Schönwalde/Spandau

Mit einer neuen Idee geht der Regionalpark Osthavelland-Spandau in das Jahr 2018: Erstmals soll es in diesem Jahr die Wahl einer Heidekönigin geben. Im August soll sie auf einem Regionalparkfest geadelt werden. Das Ganze soll in Zusammenarbeit mit der Sielmann-Stiftung passieren, die zu den Mitgliedern des gemeinnützigen Vereins zählt.

Der hatte am Montagnachmittag seine Mitgliederversammlung und den neuen Vorstand gewählt. Dabei wurden Bodo Oehme als 1. Vorsitzender, Sven Kraatz als sein Stellvertreter und Elke Hube als Schatzmeisterin wiedergewählt.

Schönwalde ist der Sitz des Vereins, die 36 Mitglieder kommen vor allem aus Schönwalde und Spandau, aber auch aus Dallgow-Döberitz und vielleicht auch bald aus Brieselang. „Die Brieselanger wollen am Mittwoch über einen Beitritt als Kommune beraten“, sagte Bodo Oehme, Bürgermeister von Schönwalde-Glien. Bürgermeister Wilhelm Garn hatte Montag schon mal auf der Mitgliederversammlung vorbeigeschaut. In Falkensee war bereits zweimal abschlägig über einen Beitritt zum Regionalpark entschieden worden. „Wir beziehen Falkensee trotzdem in unser Wirken mit ein“, sagte Oehme und legte wir zum Beweis das neueste Produkt des Vereins vor. Im vergangenen Jahr gab es Fördermittel aus dem Lottotopf, die hat der Verein in die Erarbeitung einer touristschen Karte gesteckt. Die liegt nun sowohl in Papierform als auch digital auf der Internetseite des Regionalparks vor. Darauf sind die bekannten überregionalen Radwege durch Rad- und Wandertouren im Regionalpark ergänzt. Der Radweg der Sympathie in Falkensee gehört da ebenso dazu wie der Mauerradweg oder Touren nach Wansdorf oder Perwenitz. „Das ist sowohl für den Besucher aus Berlin als auch für die Einwohner in unseren Gemeinden ein Angebot“, sagte Sven Kraatz. Die Karte ist die Grundlage, sie soll Stück für Stück mit Informationen ausgebaut und aktualisiert werden.

Die Karte steht für einen Schwerpunkt in der Arbeit des Regionalparks, der sich von der Döberitzer Heide bis Oberkrämer, von Spandau bis Nauen erstreckt. Seit der Gründung 2013 wollen die Mitglieder Netzwerke zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren knüpfen. Die Arbeit in den Bereichen Tourismus und Kultur sind dabei besonders öffentlichkeitswirksam. So arbeitet der Schönwalder Bibliotheksclub Buch & Co. eng mit dem Fort Hahneberg zusammen und organisiert gut besuchte Krimilesungen auf dem alten Festungsgelände. Die Havelländer präsentieren sich auf dem Brandenburgtag in der Spandauer Altstadt oder beim Spandauer Havelfest. Die Spandauer Radler nehmen an einer Sternfahrt zur Brandenburger Landpartie teil. 14 Veranstaltungen hatte der Regionalparkverein im vergangenen Jahr organisiert, er ist dem Dachverband der Regionalparks beigetreten.

Der Verein will nicht nur touristisch wirken, sondern auch eine gemeinsame landschaftskulturelle Entwicklung über Ländergrenzenhinweg befördern, sagte Vorstandsmitglied Elke Hube, „in diesem Jahr wollen wir uns dem Thema der Beweidung widmen.“ Es sollen Flächen besucht werden, Probleme und Chancen diskutiert werden. Auch angesichts des wachsenden Baudrucks auf die Gemeinden.

Die Karte mit den Rad- und Wanderwegen ist auf der Internetseite www.osthavelland-spandau.de (unter Arbeitsgruppen/Tourismus und Verkehr) zu finden.

Von Marlies Schnaibel

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