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Ein Wohn- und Pflegeheim für Brieselang

50 betreute Wohnungen und 80 Pflegeplätze Ein Wohn- und Pflegeheim für Brieselang

Für Senioren und pflegebedürftige Personen entsteht in Brieselang ein Wohn- und Pflegeheim. Bauherr ist ein Familienunternehmer aus dem rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach. Die Bauarbeiten sollen im Herbst 2014 beginnen.

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So soll das neue Senioren- und Pflegeheim an der Vorholzstraße in Brieselang einmal aussehen.

Quelle: Milkoweit Architekten Cohrs Plaasch (Simulation)

Brieselang. In Brieselang sollen ein Wohn- und Pflegeheim für 80 Bewohner sowie 50 betreute Wohnungen gebaut werden. Geplant ist ein zweieinhalbgeschossiges, u-förmiges Gebäude, das von fünf Appartementhäusern flankiert wird. Im Heim sollen unter anderem auch Demenzkranke untergebracht werden können. Die Wohnungen werden an ein Notrufsystem angeschlossen. Der Bauherr, Rudolf Kronz von der Baubetreuungsgesellschaft Trias aus Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz), stellte das Vorhaben am Dienstag im Ausschuss für Gemeindeentwicklung erstmals vor.

Das Gelände an der Brieselanger Vorholzstraße hat seine Firma offenbar schon angezahlt. "Das ist weiter fortgeschritten als jedes andere Projekt, das jemals an dieser Stelle geplant war", betonte Bürgermeister Wilhelm Garn. In der Vergangenheit hatte es schon mehrfach Ideen für die Bebauung des Grundstücks gegeben ‒ für die sich jedoch nie Investoren fanden.

Das ist nun offensichtlich anders. "Wir sind Investor und bauen auch selbst", sagte Trias-Geschäftsführer Kronz. Das Familienunternehmen hat bereits mehrere Immobilien für Senioren gebaut, unter anderem in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming). Kronz warb bei den Ausschussmitgliedern um Vertrauen: "Was wir angepackt haben, haben wir auch durchgezogen." Auf Brieselang sei man gekommen, weil der Ort voraussichtlich auch in 30 Jahren noch demografisch stabil sei, und zudem von der Ausdehnung Berlins profitiere. Als Einzugsgebiet der Anlage betrachtet Kronz zudem den Speckgürtel und nicht zuletzt auch die Gemeinde Brieselang selbst. Möglicher Baubeginn: Herbst kommenden Jahres.

Das Vorhaben stieß bei Politikern und Verwaltungsmitarbeitern auf einhellige Zustimmung. Geringe Änderungen im Bebauungsplan ‒ ein Dachfirst ist rund einen Meter höher als vorgesehen ‒ waren schnell beschlossen. "So etwas brauchen wir in Brieselang", sagte Ausschussmitglied Kurt Jakob, der zugleich Vorsitzender des Brieselanger Seniorenbeirats ist. Das Pflegeheim wäre das zweite in Brieselang: Für das Heim des Johannesstifts am Forstweg wird am 21. November der erste Spatenstich gesetzt.

Von Jana Einecke

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