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Ein begeistertes Publikum ist die beste Droge!

Kulturclub und Waldschule Ein begeistertes Publikum ist die beste Droge!

Eigentlich blieb Simone Döring gar nichts anderes übrig, als sich auch ehrenamtlich zu engagieren. Ist doch ihre Mutter, Bärbel Eitner, als heutige Ortsvorsteherin von Pausin seit jeher politisch, sozial und kulturell aktiv, und ihr Vater engagierte sich im örtlichen Sportverein Blau-Weiß.

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Simone Döring ist in Pausin aufgewachsen.
 

Quelle: Ulrike Gawande

Pausin.  Eigentlich blieb Simone Döring gar nichts anderes übrig, als sich auch ehrenamtlich zu engagieren. Ist doch ihre Mutter, Bärbel Eitner, als heutige Ortsvorsteherin von Pausin seit jeher politisch, sozial und kulturell aktiv, und ihr Vater engagierte sich im örtlichen Sportverein Blau-Weiß.

 „Natürlich war es auch das Vorleben der Eltern, das mich an das Ehrenamt herangeführt hat“, bestätigt Simone Döhring, die nicht nur als gelernte Krankenschwester in einem Seniorenheim in Ketzin in der stationären Pflege tätig ist, sondern auch ehrenamtlich Vorsitzende des Pausiner Kulturclubs und des Fördervereins der Waldschule, der im Oktober die Leitung des Jugendzentrums übernommen hat, ist. Für all dieses Engagement wurde Simone Döring am Donnerstag von Bürgermeister Bodo Oehme mit der Ehrenmedaille der Gemeinde ausgezeichnet. Darüber hat sich die 47-Jährige, Mutter zweier erwachsener Kinder, sehr gefreut. Ist doch Dank der beste Antrieb, um ihren Ehrenamtsmotor weiterhin am Laufen zu halten.

Simoe Döring bei der Ehrenamtsauszeichnung am 03122015

Simoe Döring bei der Ehrenamtsauszeichnung am 03.12.2015

Quelle: Ulrike Gawande

Im Kulturclub begann sie 1994 mit ihrem Team mit drei Veranstaltungen pro Jahr. Mittlerweile sind es fünfzehn. „Es wird immer mehr. Sogar aus Berlin und dem Umland kommen die Menschen zu den Vorstellungen in die Waldschule“, freut sich die Powerfrau. „Unsere Preise sind für jeden finanzierbar.“ Und man bekommt einiges geboten: Ob Kabarettisten der Leipziger Pfeffermühle oder vom Potsdamer Obelisk, alle waren sie schon in Pausin. Am liebsten präsentiere man die Künstler, die man selber schon gesehen habe, erzählt Simone Döring. „Die Geschmäcker sind verschieden und so ein Abend ist, auch wenn wir nur 100 Plätze haben, immer ein finanzielles Risiko für den Verein.“ Aber meistens ist der Saal voll und die Begeisterung des Publikums Ansporn weiterzumachen. „Das ist die beste Droge!“

Zum Abschalten geht die leidenschaftliche Sportlerin, ein Hobby, das sie mit ihrem Mann teilt, in den Garten. „Da bin ich allein und kann abschalten. Das ist Balsam für die Seele.“ Denn in Pausin kennt sie jeder. Hier ist sie groß geworden und nur zur Ausbildung nach Luckenwalde gegangen. „Natürlich hat eine Großfamilie im Ort Vor- und Nachteile, aber das familiäre, soziale Netzwerk bedeutet eine große Geborgenheit, die ich nicht missen möchte.“ Simone Döring ist fest verwurzelt, so dass auch ihr Engagement bei Veranstaltungen in der Waldschule, wo sie selbst bei ihrer eigenen Ehrung wie selbstverständlich in der Küche anzutreffen ist, weit über das normale Maß hinausreicht.

 Nur die Führungen in der Waldschule überlässt sie Förster Uwe Spiekermann, der habe „goldene Hände im Umgang mit Kindern und eine große Liebe zum Detail.“

Von Ulrike Gawande

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