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Ein gelungenes Fest zum Stadtjubiläum

800 Jahre Rhinow Ein gelungenes Fest zum Stadtjubiläum

Das ganze Städtchen war auf den Beinen: Am Wochenende feierten die Rhinower (Havelland) sich und ihren Heimatort mit einem Markt der Vereine, einem Festgottesdienst und der Einweihung eines historischen Bilderpfades. Für Groß und Klein wurde dabei eine ganze Menge geboten.

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Michael Farderl und Günter Göttling präsentieren die neue Vereinsfahne der Rhinower Angler.

Quelle: N. Stein

Rhinow. Früher sah Rhinow anders aus. Im Jahre 1975 zum Beispiel wurde am Marktplatz die Straßenführung verändert. Dafür wurde auch das „Brandsche Haus“ abgerissen. „ Das Haus kenne ich noch aus meiner Kindheit“, sagte Reinhard Voigt am Samstag, als er sich mit Bekannten auf einem Aufsteller historische Bilder vom Marktplatzumfeld anschaut.

Kurz zuvor hatte Bürgermeister Stefan Schneider mit Gästen am Aufsteller mit Abbildungen aus der früheren Friedrichstraße (heute Ernst-Thämann-Straße) den historischen Bilderpfad der Kleinstadt eröffnet. Zwölf solche Aufsteller mit historischen Bildern stehen seit Samstag an markanten Punkten in der Kleinstadt. Eine Spende vom örtlichen Energieversorger, das Engagement örtlicher Vereine und die Stadtkasse haben den historischen Bilderpfad mit Kosten von 5000 Euro möglich gemacht.

Gut besucht war der Markt der Vereine

Gut besucht war der Markt der Vereine.

Quelle: Stein

Die feierliche Eröffnung des Bilderpfades war zugleich der Auftakt zu einem vielseitigen und gut besuchten Markt der Vereine, der aus Anlass des 800-jährigen Stadtjubiläums organisiert wurde. Auf dem Marktplatz vor der Kirche präsentierten sich den Besuchern alle ortsansässigen Vereine. Sie luden zu Mitmachaktionen ein und gestalteten ein Bühnenprogramm. Wolfgang Schmidt vom Reit- und Fahrverein Ländchen Rhinow kutschierte Besucher mit einem Kremser durch die Kleinstadt. Die Rhinower Jugendfeuerwehr führte auf der Bühne einen Erste Hilfe- Einsatz vor .

Am Stand des Anglervereins Ländchen Rhinow konnten die kleinen Besucher mit Magnetangeln Zander und Hechte aus Pappe aus einem Behältnis fischen. Auch ein alter Pappschuh konnte geangelt werden. 125 Mitglieder habe der Anglerverein derzeit, berichtete dessen Vorsitzender Michael Faderl den Besuchern. Die Petrijünger würden nicht nur angeln, sonder sich auch erfolgreich für die Ufergestaltung des Rhins engagieren, erzählten er und Vorstandsmitglied Günter Göttling weiter. Die Angler präsentierten am Samstag ferner stolz ihre neue Vereinsfahne. Das Wappen aus dem Gründungsjahr 1924 war dem Anglerverein bereits im Jahr 1988 abhanden gekommen – und ist bis heute nie wieder aufgetaucht.

Der historische Bilderpfad lockte viele Interessierte an

Der historische Bilderpfad lockte viele Interessierte an.

Quelle: Stein

Tragetaschen, Tassen und andere Präsente zum Stadtjubiläum bot indes der Heimatverein feil, am Stand der Kita Knirpsenstadt konnten die Kleinen basteln oder sich schminken lassen. „Das Fest ist gelungen und zeugt von einem guten Rhinower Zusammenhalt“, sagte Besucher Marcel Rensch, nachdem er beim Torwandschießen am Stand des Sportvereins Rhinow/Großderschau immerhin einen Treffer erzielt hatte.

Kirchensuppe und Kirchenbrot mit Schmalz probieren konnten die Besucher beim Förderverein Rhinower Stadtkirche. „Alles klar für morgen“, sagte am späten Nachmittag Pfarrer Hardy Enseleit froh gelaunt mit Blick auf den Festgottesdienst am Sonntag mit Kirchenchor und Bläsergruppe. „Die Kirche steht in Rhinow mitten in der Stadt. Sie war früher ein Gemeinschaftshaus für viele Generationen – und ist es heute immer noch“, betonte Generalsuperintendantin Heilgard Asmus in ihrer Predigt.

Die „Rhinow-Hymne“ wurde in der Kirche gesungen

Die „Rhinow-Hymne“ wurde in der Kirche gesungen.

Quelle: Stein

Die Kirche sei eine Stätte der Freude und des Glückes, aber auch der Trauer, betonte Pfarrer Enseleit. Bevor Oliver Hertel und Christian Hegner die „Rhinower Hymne“ vortrugen, lud er im Anschluss an den Festgottesdienst vor die Kirche zum Frühschoppen mit Kaffee und Kuchen. „Es gibt aber auch Gerstensaft“, sagte Bürgermeister Stefan Schneider, nachdem er in einem Grußwort die gute Zusammenarbeit von Kirche und ihrem Förderverein mit den anderen Vereinen der Stadt und der Kommune gelobt hatte.

Von Norbert Stein

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