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Havelland Ein großes Herz für Heimkinder in Rumänien
Lokales Havelland Ein großes Herz für Heimkinder in Rumänien
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11:36 22.03.2017
Dietmar Müller (Mitte) bei der Paketannahme. Mit auf dem Foto sind Günter Dreßler, Norbert Thiedemann, Walter Wernsdorf und Rudolf Panschuk. Quelle: Bernd Geske
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Premnitz

Wenn die Evangelische Kirchengemeinde Premnitz jetzt zur diesjährigen Spendenaktion für das Kinderheim im rumänischen Dorf Zsobok aufruft, kann sie sich dabei auf einen kleinen, aber sehr verlässlichen Helferkreis stützen. Einer davon ist der 77-jährige Premnitzer Dietmar Müller. Wenn Cheforganisator Rudolf Panschuk ihn ruft, ist er dabei. Müller hilft bei der Annahme der Spendenpakete auf dem Hof der Kirche und beim Beladen des 7,5-Tonnen-Lasters für die 1 300 Kilometer lange Fahrt nach Rumänien. Im vergangenen Jahr konnten stattliche 350 Hilfspakete aus dem Westhavelland auf die Reise geschickt werden.

„Ich mache das gern“, sagt Dietmar Müller. „Denn ich weiß, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird, und nicht an irgendwelchen Stellen versickert.“ Zum Glück habe Rudolf Panschuk die Hilfsaktion im Jahr 2013 wieder aktiviert. So lange er es könne, werde er auch dabei helfen. Zu den unentwegten Unterstützern bei der Paketannahme und beim Beladen gehören auch Günter Dreßler, Norbert Thiedemann und Walter Wernsdorf.

Dietmar Müller war von Anfang an dabei, nachdem der Nennhausener Pfarrer Matthias Albrecht im Jahr 1991 die Aktion ins Leben gerufen hatte. Als dieser fortging, schlief die Hilfsaktion 2005 zwischenzeitlich ein. Vor einigen Jahren hat die Kirchengemeinde sie aber wieder belebt. Und in jedem Frühjahr zeigen über 300 Spendenpakete an, dass die Menschen im Westhavelland gern für die Heimkinder in Zsobok spenden. Gegenwärtig leben dort 46 Waisen- und 18 Internatskinder.

Paketannahme ist diesmal am Dienstag, 4. April, und am Dienstag, 18. April, jeweils nachmittags von 14 bis 18 Uhr auf dem Hof der Kirche. Am 28. April wird der Laster beladen und am nächsten Morgen fährt er los. „Die Kinder freuen sich sehr über die Hilfe“, hat Dietmar Müller festgestellt.

Im September 2014 und 2016 seien Gruppen von ihnen ein paar Tage zu Gast in Premnitz gewesen. Da hätten sie ihre Dankbarkeit deutlich gezeigt

Von Bernd Geske

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