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Ein neues Löschfahrzeug gibt’s vorerst nicht

Mögelin Ein neues Löschfahrzeug gibt’s vorerst nicht

Die Stadt Premnitz kann im nächsten Jahr nicht das gewünschte neue Löschfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr von Mögelin kaufen. Der Landkreis hat das Projekt auf einen wenig aussichtsreichen Platz seiner Prioritätenliste für 2017/2018 gesetzt. Darum bekommt Premnitz die erhoffte 50-prozentige Förderung nicht und kann den 320 000 Euro teuren Kauf komplett allein nicht bezahlen.

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Die Jugendfeuerwehr am alten Löschfahrzeug.

Quelle: Bernd Geske

Mögelin. Der offizielle Bescheid ist zwar in der Premnitzer Stadtverwaltung noch nicht eingegangen, trotzdem kann man den gewünschten Kauf eines neuen Löschfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr des Ortsteils Mögelin im nächsten Jahr wohl abhaken. Wie der Premnitzer Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) bestätigt, hat ihn Kreisbrandmeister Lothar Schneider mündlich informiert, dass das Projekt nur einen wenig aussichtsreichen Platz auf der Prioritätenliste für 2017/2018 bekommen hat.

Lothar Schneider war am Donnerstag nicht zu erreichen. Sicher ist aber: Ende Oktober hat die Vergabekommission des Havellandes ihre Prioritätenliste für die Anschaffung von teuren Feuerwehrfahrzeugen im Landkreis beschlossen. Sie wird als Empfehlung ans Innenministerium gereicht und ist die Basis für eine 50-prozentige Förderung an die auserwählten Kommunen zur Anschaffung von neuen Feuerwehrfahrzeugen.

Der Gesamtpreis von 320 000 Euro wäre ein zu großer Brocken

Die Stadt Premnitz hat den Kauf eines neuen Löschfahrzeugs für Mögelin auf den aussichtsreichen Platz 10 ihrer Prioritätenliste der Investitionen im Jahr 2017 gesetzt. Weil der nicht eben geringe Gesamtpreis von 320 000 Euro aber ein zu großer Brocken für die Stadt wäre, sollte versucht werden, eine 50-prozentige Förderung vom Land zu bekommen, was den Eigenanteil auf 160 000 Euro vermindert hätte. Das funktioniert nun wohl nicht. Bürgermeister Ralf Tebling spricht jetzt vom Plan B. „Weil das Land einen Doppelhaushalt hat“, erklärt er, „bekommen wir 2017 und 2018 keine Förderung.“

Der Hoffnung, dass möglicherweise 2019 Fördermittel für Mögelin bewilligt werden, wolle man sich nicht hingeben. Nun sei vorgesehen, die von der Stadt für 2017 eingeplanten Eigenmittel von 160 000 Euro zur Seite zu legen und dann im Folgejahr die fehlende Summe dazu zu geben, um 2018 das neue Löschfahrzeug komplett aus Eigenmitteln zu finanzieren. „Das wird natürlich ein Kraftakt“, räumt der Bürgermeister ein, „aber ich denke, das ist eine Lösung, mit der die Mögeliner Feuerwehr leben kann.“ Deren Löschfahrzeug ist aus dem Baujahr 1983 und musste in letzter Zeit aus Altersschwäche sehr häufig zur Reparatur.

Von Bernd Geske

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