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Eine Schaukel für die Kleinsten

Kotzen: Neuer Spielplatz für 30 Kinder Eine Schaukel für die Kleinsten

Mit einem Kinderfest feierte Kotzen am Sonntag den Abschluss der Bauarbeiten für einen neuen Spielplatz. Als letztes Spielgerät wurde dem Nachwuchs eine Kleinkinderschaukel übergeben. 500 Euro hat die Schaukel gekostet, die die Steuerberatungsgesellschaft Goetze & Brunow aus Rathenow gespendet hat.

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Mitglieder des Heimatvereins und Kinder vor der Schaukel.

Quelle: N. Stein

Kotzen. Etwa jeder zehnte Einwohner von Kotzen ist noch im „Spielplatzalter“. Doch zum Spielen hatten die 30 Mädchen und Jungen lange Zeit nur wenig Möglichkeiten. Den öffentlichen Spielplatz konnten sie kaum noch nutzen, weil die Spielgeräte alt und verschlissen sind. Weil das Geld fehlt, herrscht in der Gemeindekasse jedoch Investitionsstille. Dass die Mädchen und Jungen nun doch einen neuen Spielplatz bekommen haben, verdanken sie dem Heimatverein Kotzen und seinen Helfern.

Nachdem der Verein bereits 2014 auf dem Dorfplatz mit der Anlegung eines neuen Spielplatzes begonnen hatte, wurden die Arbeiten in diesem Frühjahr fortgesetzt. Kletterturm, Wippe, Schaukel und andere Spielgeräte wurden aufgestellt. Verwendet wurde dafür überwiegend Akazienholz. „Angelegt haben wir einen Spielplatz im Wert von rund 20.000 Euro“, sagte der Vereinsvorsitzende Sven Irrgang am Sonntag beim Kinderfest. Die Gemeinde hätte bei ihrer derzeitigen desolaten Haushaltslage sich den Spielplatz niemals leisten können, fügte Bürgermeister Thomas Sprange hinzu.

Um noch mehr auf die Interessen der kleinen und großen Einwohner eingehen zu können, startete der Verein Anfang des Jahres eine Umfrage. Gefragt waren Vorschläge, wie der Verein das gesellschaftliche Dorfleben noch besser unterstützen und fördern kann. Vor allem junge Eltern äußerten den Wunsch auf dem Spielplatz noch eine Kleinkinderschaukel aufzustellen. Den Wunsch erfüllen konnte der Verein mit der Spende der Steuerberatungsgesellschaft.

Thomas Brunow selbst ist junger Vater und Mitglied des Heimatvereins Kotzen. Das Klischee von einem Buchhalter ließ er bei der Übergabe erst gar nicht aufkommen, sondern half mit hochgekrempelten Ärmeln den Kindern bei Geschicklichkeitsspielen und der Schatzsuche.

Von Norbert Stein

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