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Eine Variante für Umgehungsstraße

Wernitz/Markee/Etzin Eine Variante für Umgehungsstraße

Erste Ergebnisse der verkehrstechnischen Untersuchung in der Region Wernitz/Markee/Etzin liegen vor. Der Landrat und die Bürgermeister von Nauen, Ketzin/Havel und Wustermark verständigten sich auf eine Variante für eine Umgehungsstraße. Ob die gebaut wird, ist aber noch offen.

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Der Verkehr rollt vor allem durch Wernitz.

Quelle: Jens Wegener

Wernitz/Markee. Nachdem der Landkreis eine verkehrstechnische Untersuchung für die Ortsteile Wernitz, Markee/Markau und Etzin in Auftrag geben hat, wurden am Dienstagnachmittag die ersten Ergebnisse vom beauftragten Planungsbüro vorgestellt. Danach steht fest: „Die betroffenen Bürgermeister der Städte Nauen, Ketzin/Havel und der Gemeinde Wustermark sowie der Landrat haben sich auf eine Variante der Ortsumgehung geeinigt, die nun weiter verfolgt werden soll“, so Caterina Rönnert, Sprecherin des Landkreises. Nähere Einzelheiten wurden noch nicht bekannt gegeben. Zunächst werde dem Investor des geplanten Gewerbegebietes Markau/Süd – der Firma Mosolf – diese Variante vorgestellt, um „seine Kostenbeteiligung an dem Vorhaben zu klären“, so Rönnert.

Auslöser der Diskussion um die sehr hohe Verkehrsbelastung in der Region war das sich im Bau befindliche neue Logistikzentrum der Firma Hermes im Gewerbegebiet Etzin. Nach der geplanten Eröffnung im Herbst dieses Jahres werden von dort täglich bis zu 220 000 Paketsendungen mit Kleintransportern und Lkw auf die Reise gehen.

Einer möglichen Umgehungsstraße entgegen steht derweil die Stellungnahme der Gemeinsamen Landesplanung, die die Ausweisung einer neuen Gewerbefläche bei Markau und damit die Grundlage für eine neue Straßenerschließung ablehnt. Nach Ansicht des Landkreises erfasse die Landesplanung „nicht die gesamte Komplexität des Vorhabens“ und berücksichtige auch nicht „die Notwendigkeit der Ausweisung weiterer Gewerbeflächen“. Landrat Roger Lewandowski: „Der Landkreis wird gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden in den kommenden Wochen alles daran setzen, die Bedenken der Gemeinsamen Landesplanung auszuräumen. Nur so kann es uns gelingen, Fördermittel zu erhalten und damit die Finanzierung einer Umgehungsstraße sicherzustellen.“

Von Jens Wegener

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