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Havelland Eine besondere Silberhochzeit
Lokales Havelland Eine besondere Silberhochzeit
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00:28 12.06.2015
Für Ronald Seeger hatten die Gäste aus Rendsburg eine neue Krawatte mitgebracht. Quelle: Ch. Schmidt
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Rathenow

„Regelmäßige Besuche sind das Geheimnis der Partnerschaft“, sagt Eberhard Goll. Seit vier Jahren ist der 76-Jährige Vorsitzender des Rendsburger Seniorenrates und nun zum siebenten Mal in der Stadt der Optik. 1990 kam er zum ersten Mal. Gemeinsam mit anderen Mitstreitern brachte er Hilfsmittel für das Krankenhaus. „Es ist schön, dass ihr hier seid“, wurden sie damals begrüßt. Dieses Mal ist Eberhard Goll gekommen, um die Partnerschaft zwischen den Seniorenräten Rathenow und Rendsburg mit Leben zu füllen.

Dazu wurden er und die elf Mitglieder des Rendsburger Seniorenrats von Hannelore Schmidt, seit Juli 2014 Vorsitzende des Seniorenrats Rathenow, Bürgermeister Ronald Seeger und Petra Herbrich, seit 2005 zuständig für die Seniorenarbeit in der Stadt. Zum Auftakt des dreitägigen Besuchs waren auch neun Mitglieder des hiesigen Seniorenrats in das Rathaus gekommen.

Es ist die bisher längste Partnerschaft im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Rendsburg und Rathenow und es ist eine, die tatsächlich gelebt wird, betonte Ronald Seeger. Davon zeugten auch die fröhlichen Gesprächen unmittelbar nach der Ankunft. Wenngleich über die Jahre immer wieder neue Gesichter hinzugekommen sind, Berührungsängste scheint es nicht zu geben. Das bestätigte auch Petra Herbrich. In beiden Räten sind in den vergangenen Jahren viele langjährige Mitglieder ausgeschieden, die die Partnerschaft geprägt hatten. Demzufolge galt es sich nun erst einmal kennen zu lernen.

Partnerschaft verbindet

Seit 25 Jahren sind Rendsburg und Rathenow im Rahmen einer Städtepartnerschaft eng miteinander verbunden.
Rendsburg ist Sitz der Kreisverwaltung des Kreises Rendsburg-Eckernförde und liegt in der Mitte Schleswig-Holsteins am Nord-Ostsee-Kanal.
Im Oktober soll die Partnerschaft mit einer Jubiläumsveranstaltung in Rendsburg gefeiert werden. Dabei sein wird auch der Rathenower Seniorenrat.
Der Besuch des Rendsburger Seniorenrats in dieser Woche ist zugleich der Auftakt für die Seniorenwoche des Kreisseniorenbeirates.

Der Austausch steht ohnehin an oberster Stelle. „Uns interessiert, wie in Rendsburg gewisse Dinge laufen, wie Veranstaltungen organisiert oder der Kontakt zu den Bürgern gehalten wird. Wir haben auch schon gemeinsam Pflegeeinrichtungen besucht“, berichtet Helga Bucholz. Die 75-jährige Rathenowerin ist seit 1998 dabei und war seither dreimal in Rendsburg. Dieses Mal wird sie den Gästen die Buga in Stölln und Rathenow zeigen.

Alle zwei Jahre besuchen sich die Seniorenräte im Wechsel. Zwischendurch wird per E-Mail und Telefon Kontakt gehalten. Großen Anteil an der Partnerschaft hat auch die Verwaltung. Petra Herbrich und ihre Rendsburger Kollegin sind eng in die Organisation der Treffen eingebunden. „Mir ist wichtig, dass sie den Kontakt weiter halten und pflegen“, machte Seeger am Dienstag deutlich. Das wünscht sich auch Eberhard Goll: „Sonst vergessen wir Dinge, die uns menschlich verbinden.“

Und es gibt noch mehr Gemeinsamkeiten: „Auch ihr habt eine flache Landschaft und einen Kanal, wie wir. Und ihr habt dieselben Sorgen. Nur die Wolken ziehen bei euch langsamer.“ Der 75-Jährige kennt Rathenow seit 25 Jahren und hat ihren Wandel miterlebt. Die Stadt, so Goll, sei fröhlicher geworden. Das treffe auch auf die Gesichter der Menschen zu.

Von Christin Schmidt

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