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Havelland Elstals Zentrum wird schöner
Lokales Havelland Elstals Zentrum wird schöner
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17:45 28.04.2016
Die Gehwege am Karl-Liebknecht-Platz sind kaum noch zu benutzen. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Elstal

Im alten Elstaler Zentrum tut sich was. Die Bürgerbegegnungsstätte am Karl-Liebknecht-Platz ist gerade eingeweiht worden, die meisten Wohnungen sind saniert, ein Kosmetikstudio hat eröffnet, ein Allgemeinarzt soll seine Praxis dort einrichten. Jetzt folgt mit der Sanierung der Außenanlagen der Wohngebäude der nächste Schritt. Die Gemeinde Wustermark unterstützt das Vorhaben des Eigentümers Deutsche Wohnen Construction and Facilities GmbH, die Gehwege und die Fläche vor der Begegnungsstätte zu erneuern. Einen entsprechenden Beschluss fassten die Gemeindevertreter.

Demnach werden beide Gehwege auf dem Karl-Liebknecht-Platz einschließlich des Hochbordes – von der Kreuzung Schulstraße/Karl-Liebknecht-Platz bis zur Gartenstraße – grundhaft ausgebaut. Dazu sollen wie bisher schon 40 mal 40 Zentimeter große Gehwegplatten und für den Sicherheitsstreifen zwischen Häusern und Gehweg Granitkleinpflaster verwendet werden. So ist es mit der Unteren Denkmalbehörde des Landkreises abgesprochen. Ein neues Aussehen erhält die etwa vier Meter breite und 22 Meter lange Fläche vor der Begegnungsstätte, wo zur warmen Jahreszeit Tische und Stühle zum Verweilen einladen könnten. Deshalb sollen graue 60 mal 40 Zentimeter Betonplatten verlegt werden.

Die größtenteils aus Kopfsteinpflaster bestehende Straßenfläche des Karl-Liebknecht-Platzes bleibt erstmal wie sie ist, weil der Gemeinde im Moment das Geld für eine komplette Erneuerung fehlt. Die Diskussion um den kleinen Teil der Straße, der derzeit mit Asphalt überzogen ist und große Löcher enthält, ist noch im Gange. Laut Bauamtsleiter Wolfgang Scholz sind im Wustermarker Haushalt für 2016 dafür keine Mittel eingestellt. „Wenn der Asphaltteil des Karl-Liebknecht-Platzes im Zuge des Gehwegbaus mitgemacht werden soll, braucht die Verwaltung dazu einen gesonderten Beschluss der Gemeindevertreter.“ Über die genauen Kosten gibt es noch keine Angaben. Zumindest aber geht die Gemeindeverwaltung davon aus, dass bei einem späteren Straßenbau durch das Setzen der neuen Hochborde „ein nachträglicher Eingriff in die Gehwegbereiche und die Fläche vor der Begegnungsstätte weitestgehend ausgeschlossen werden kann“, heißt es in der Beschlussvorlage.

Nach Vorstellungen von Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) wird die große Hecke vor der Kirche durch eine kleinere ersetzt, um eine Abgrenzung zwischen Gehweg und Kirchenland und einen freien Blick auf die Kirche zu haben. Die Wünsche einige Anwohner nach mehr Parkflächen oder gar Parkbuchten auf dem Platz werden sich wohl nicht erfüllen. Gemeindevertreter Oliver Kreuels (CDU): Es ist ein Parkplatz neben der Kirche gebaut worden. Dort können die Leute Stellflächen für 15 Euro im Monat anmieten. Das ist zumutbar.“ Die Denkmalbehörde favorisiere die derzeitige Bebauung ohne Parkbuchten, so der Bürgermeister. Ortsvorsteher Matthias Kunze (SPD) plädiert dafür, viele Kurzparkflächen auf dem Platz zu erhalten.

Damit alle Arbeiten möglichst zügig über die Bühne gehen können, geht die Deutsche Wohnen in finanzielle Vorleistung. Dazu gibt es eine Vereinbarung mit der Gemeinde Wustermark und der Kirchengemeinde, denen ebenfalls einige Bereiche des Areals gehören. Die Gemeinde will ihren Anteil spätestens 2017 zurückzahlen.

Von Jens Wegener

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