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Havelland Emma und Felix führen Namenshitliste an
Lokales Havelland Emma und Felix führen Namenshitliste an
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00:33 21.01.2016
Die Zwillinge Nils und Iwa kamen Ende 2013 in Nauen als Frühchen auf die Welt. Nicht nur ihre Eltern Dana und Nico Beck aus Hertefeld sowie Familienlotsin Julia Pint (l.) finden, dass sie sich gut entwickelt haben – auch dank der Unterstützung von Chefarzt Norbert Dallinger. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Nauen

Eine Name, der schon um 1900 und zuletzt auch bundesweit ganz groß in Mode war und ist, hat nun das Havelland mit aller Macht erreicht. Bei den Kindern, die 2015 in den Havelland Kliniken auf die Welt kamen, wurde „Emma“ gleich acht Mädchen ins Familienstammbuch geschrieben. Allein in Nauen verließen siebenmal Kinder mit diesem Namen die Geburtsstation.

Bei den Jungen legte der Spitzenreiter von 2014 – nämlich Felix – noch einmal zu. Gleich neun Elternpaare (2014: 8) gaben ihrem Nachwuchs diesen Namen, der mit „der Glückliche“ frei übersetzt werden könnte. Vor allem in Rathenow war er beliebt. Vor Emil (5) kamen darüber hinaus mit jeweils sechs gleich zwei Namen auf Platz zwei: Paul, der Gesamtspitzenreiter von 2013, und Jonas, der 2010 die Hitliste anführte. Paul spielte diesmal indes bei fünf Elternpaaren in Nauen die Hauptrolle, und Jonas war ausschließlich für Eltern in Rathenow eine Option – ebenso wie der Name Linus, der dort viermal vergeben wurde. Dies war genauso häufig wie Max, der wiederum nur in Nauen in den Geburtslisten stand.

Bei den Mädchen machten bei den Kindern, die in den beiden Kliniken geboren wurden, nach Emma die Namen Mia (6), Marie (5) und danach Helene, Emilia und Hannah, Emily und Johanna (jeweils vier) das Rennen. Emilia und Hannah waren ausschließlich im Osthavelland die Favoriten bei den Eltern.

Bei den Geburtenzahlen im vergangenen Jahr ist ein weiterer Aufwärtstrend zu erkennen. So kamen insgesamt 668 Kinder auf die Welt, elf mehr als im Jahr davor und 40 mehr als noch 2013. Die deutlich meisten Kinder erblickten 2015 in Nauen das Licht der Welt, nämlich 360. Die Jungen waren dabei mit 183  zu 177 leicht in der Mehrheit. Gleiche Vorzeichen auch in Rathenow: Da hatte der männliche Nachwuchs mit 163 gegenüber 145 die Nase vorn.

Beim Gewicht der Neugeborenen wurde diesmal die Fünf-Kilogramm-Marke nicht geknackt. Das schwerste Kind blieb knapp darunter. Anton, der in Nauen geboren wurde, kam mit 4950 Gramm auf Platz 1 beim Gewichtsranking, gefolgt von Heinrich mit 4710 Gramm, dem im Kreißsaal in Rathenow auf die Welt geholfen wurde. Schwerstes Mädchen war Juna Valea mit 4830 Gramm, dahinter folgt Daenery mit 4690 Gramm. Die Eltern dieser beiden Kinder hatten sich die Klinik Nauen als Geburtsort ausgesucht.

Ein Mädchen und zwei Jungen liegen bei der Größe ganz vorn. Amélie, Tom und Luca brachten es auf 58 Zentimeter, die ersten beiden davon im Kreißsaal in Rathenow. Größer war auch im Jahr davor niemand gewesen. In Rathenow kamen auch die meisten Neugeborenen mit einer Größe von 57 Zentimeter zur Welt.

Zudem gehen nahezu jedes Jahr Mehrlingsgeburten in die Statistik der Havelland Kliniken ein. Gleich dreimal gab es doppeltes Glück für Eltern in Nauen – in allen drei möglichen Kombinationen. In Rathenow waren nur in einem Fall Zwillinge geboren worden – als gemischtes Doppel Mädchen/Junge.

Und selbst an Feiertagen hatten die Hebammen kräftig zu tun. Allein am Ostermontag und am Reformationstag war ihre Hilfe bei der Geburt neuer Erdenbürger jeweils dreimal gefragt. Aber auch am Neujahrstag, am 1. Mai und zu Pfingsten gab’s keine Pause.

Von Andreas Kaatz

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