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Empfang für verdiente Sportler

Falkensee Empfang für verdiente Sportler

Falkensee Bürgermeister Heiko Müller zeichnete zum 23. Mal engagierte Sportler der Stadt im Rathaus aus. In der Gartenstadt gib es fast 7000 Sportler, die in 22 Vereinen von Badminton bis Kickboxen aktiv sind.

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Nach der Auszeichnung gab es das obligatorische gemeinsame Foto der geehrten Falkenseer Sportler mit Bürgermeister Heiko Müller.

Quelle: Holger Kohl

Falkensee. Die Vielfalt der sportlichen Angebote in Falkensee ist enorm. In der Stadt gebe es derzeit 22 Sportvereine mit knapp 6800 Mitgliedern. Ungefähr die Hälfte davon seien Kinder und Jugendliche. „Damit ist der Sport die größte organisierte Jugendbeschäftigung in der Stadt“, sagte Falkensees Bürgermeister Heiko Müller am Dienstagabend bei der schon traditionellen Sportlerehrung der Stadt im Rathaus, die zum 23. Mal stattfand.

Insgesamt sind in diesem Jahr 155 Mädchen, Jungen, Frauen und Männer von den Falkenseer Schulen und Sportvereinen sowie der Stadt für die Ehrung vorgeschlagen worden. 28 von ihnen hatten die Ehre, zum Empfang ins Rathaus eingeladen zu werden.

„Die Ziele beim Sporttreiben sind unterschiedlich“, sagte Bürgermeister Heiko Müller. Bei den Senioren sei es eher die Gesundheit, bei den Jugendlichen und Erwachsenen die Leistung – in der Schule die Zensur, bei den Älteren die Ergebnisse in Wettkämpfen und bei Meisterschaften. Wichtig seien aber auch solche Dinge wie Fairness, Teamgeist, und natürlich der Spaß oder das gemeinsame Nachgehen eines sportlichen Hobbys. Aufgabe der Stadt sei es dabei, den Sportlern und Vereinen die Sportstätten zur Verfügung zu stellen. Dies geschehe in Falkensee kostenlos, was andernorts nicht überall der Fall ist, betonte das Stadtoberhaupt.

Die Sporthallen und Sportplätze in Falkensee würden sehr gut von den Aktiven angenommen, was heißt, dass sie regelmäßig überlastet seien, sagte Heiko Müller. Weitere Entlastung erhoffe er sich von der Fertigstellung der Zweifelderhalle am Bülowgymnasium und des Sportplatzes am Meitnergymnasium, die sich noch im Bau befinden.

„Der Sport ist in Falkensee unverzichtbar. Er ist auch keine Angelegenheit, die von selbst läuft“, sagte Bürgermeister Müller. Deshalb möchte sich die Stadt bei den eingeladenen Sportlern bedanken, die sich in irgendeiner Form dafür engagieren.

Zu den Ausgezeichneten gehörten junge Talente wie das Turnteam vom Bülowgymnasium mit Luka Hoffmeister, Leonie Schipke, Louisa Burda und Anne Klinder, das dieses Jahr im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ den Sprung bis ins Bundesfinale schaffte, ebenso wie verdiente Senioren wie Kegler Volker Stemmle von Turbine Falkensee, der seit 60 Jahren nicht nur als Sportler in seinem Verein aktiv ist. Von der Stadt wurden in diesem Jahr mit Kickbox-Weltmeisterin Alexandra Latocha und dem Bogenschützen Peter Sach erfolgreiche Athleten zur Auszeichnung nominiert, die ihre Sportart nicht in ihrer Heimatstadt Falkensee betreiben können.

Von Axel Eifert

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