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Endlich kann der neue Platz belebt werden

Rathenow Endlich kann der neue Platz belebt werden

Mit der öffentlichen Einweihung einer Feuerstelle wird am 21. April der Abschluss des ersten Projekts auf dem neuen Rathenower Freizeitplatz am Körgraben gefeiert. Eingeladen sind alle, vom Kind bis zum Senior. Es soll der Auftakt für eine Reihe weiterer Veranstaltungen und Höhepunkte auf dem Platz sein.

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Jens Hubald, André Neidt und Martin Skowronek (v.l.) freuen sich auf die Einweihung der Feuerstelle auf dem Freizeitplatz.

Quelle: Ch. Schmidt

Rathenow. Lange wurde geplant, diskutiert, verhandelt, angepackt und vorbereitet. Nun soll endlich das erste Vergnügen folgen. Am Freitag wird die Feuerstelle auf dem „Rideplatz“ mit einem kleinen Fest für Jung und Alt eingeweiht. Es ist das erste Projekt, das auf dem neuen Freizeitplatz am Körgraben umgesetzt wurde.

Zu verdanken ist das neben Rathenows Stadtplaner Jens Hubald auch zehn ehrenamtlichen Helfern, darunter Jugendliche sowie Mitglieder des Seniorenrats der Stadt. Sie hatten sich Ende Februar in einer Arbeitsgruppe zusammengetan und gemeinsam überlegt, wie die Feuerstelle gestaltet werden soll.

Entstanden ist sie nun unter anderem aus alten Betonelementen, die auf dem früheren Reitplatz als Hindernis dienten. Etwa einen mal zwei Meter misst die Feuerstelle, umgeben wird sie von gemütlichen und robusten Holzbänken, die Stadtförster Thomas Querfurth zur Verfügung gestellt hat. Am Freitag sind alle interessierten Gäste eingeladen, sich ab 15 Uhr auf dem Gelände am Körgraben zu treffen, gemeinsam Zeit zu verbringen und mehr über das gesamte Vorhaben zu erfahren.

60 000 Euro stehen für die Gestaltung zur Verfügung

Die drei Hauptverantwortlichen – Jens Hubald sowie André Neidt und Martin Skowronek vom Kreissportbund Havelland (KSB) – sind vor Ort und beantworten auch gern Fragen. Zudem stellt der KSB für diesen Tag verschiedene Spielgeräte zur Verfügung wie Disc-Golf, eine Torwand oder den großen Weltball. Sogar im Bogenschießen können sich die Besucher ausprobieren. Jens Hubald ist es wichtig, dass sich alle Generationen angesprochen fühlen. Denn sein Wunsch ist es, dass künftig Jugendliche den Platz ebenso gern nutzen wie Senioren und Familien mit Kindern.

Auftakt mit Stockbrot und Gegrilltem

Am Freitag, dem 21. April, werden ab 15 Uhr eine Feuerstelle und erste Sitzmöbel auf dem „Rideplatz“ eingeweiht.

Mitglieder des Basketballvereins Red Eagles werden Gegrilltes und Stockbrot anbieten.

Der Kreissportbund Havelland bringt Spielgeräte mit, zudem wird ein Pavillon aufgebaut.

Willkommen sind alle interessierten Rathenower, vom Kind bis zum Senior.

Wer sich bisher nicht mit dem neuen Freizeitplatz beschäftigt hat, erfährt an diesem Tag mehr über das Projekt.

Auch wer sich selbst mit einbringen möchte, hat die Möglichkeit, sich am Freitag mit anderen Helfern auszutauschen.

Das nächste Vorhaben, dass auf dem Platz umgesetzt wird, dürfte der Fitnesspark sein. Weitere Schritte besprechen die Mitglieder der Arbeitsgruppe im Mai.

Die Feuerstelle ist natürlich nur der Anfang. Zwei weitere Arbeitsgruppen planen derzeit die nächsten Projekte – eine Art Fitnesspark sowie eine Anlage für Skater und BMXer. Dafür haben sie sich schon Anregungen und Tipps von Berliner Experten eingeholt.

Insgesamt stehen in diesem Jahr 60 000 Euro für den „Rideplatz“ zur Verfügung. 20 0000 Euro kommen von der Stiftung Lebendige Stadt und dem Deutschen Olympischen Sportbund. Weitere 40 000 Euro stellt der Landkreis aus dem Förderprogramm „Goldener Plan Havelland“ zur Verfügung.

Lokale Betriebe sind aufgerufen

Wenn Ende April der Haushalt der Stadt genehmigt wird, kann Jens Hubald auch den Auftrag für den notwendigen Bebauungsplan ausschreiben. Stadt und Land haben sich auf ein beschleunigtes Verfahren geeinigt. Weil Natur- und Lärmschutz zu beachten sind, müssen für die Planung externe Experten beauftragt werden, so Hubald.

Gemeinsam mit André Neidt und Martin Skowronek hat er viel Zeit und Energie investiert, um den Wunsch der Jugend nach einem neuen Freizeitplatz Wirklichkeit werden zu lassen. Mit der Einweihung der Feuerstelle rückt dieses Ziel wieder ein Stück näher. Jens Hubald hofft, dass sich für die weiteren Vorhaben lokale Handwerksbetriebe finden, die bereit sind, gemeinsam mit Jugendlichen Bauprojekte umzusetzen. So lernen die Jugendlichen, dass es sich lohnt, selbst aktiv zu werden und die Unternehmer können potenzielle Nachwuchskräfte gewinnen.

Am Freitag geht es aber erst einmal um Spiel und Spaß und darum, das Erreichte gemeinsam zu feiern. Es ist die erste öffentliche Veranstaltung auf dem „Rideplatz“, aber mit Sicherheit wird es nicht die letzte sein.

Von Christin Schmidt

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