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Havelland Endstation Hammerfall
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00:27 08.03.2015
Der Bahnhof von Döberitz liegt zwar an der Strecke zwischen Brandenburg und Rathenow, aber Züge halten dort nicht mehr. Quelle: B. Geske
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Döberitz

Gekauft werden können die Bahnhöfe von Döberitz und von Hohennauen. Für das Objekt in Döberitz ist ein Mindestgebot von 3500 Euro festgelegt worden, für das eher kleine Anwesen in Hohennauen sind es lediglich 500 Euro.

Als Baujahr des Bahnhofs von Döberitz wird im Katalog „ca. 1904“ angegeben. Das ist die Zeit, in der die Städtebahn von Brandenburg nach Rathenow gebaut worden ist und den Betrieb aufnahm. Das Gebäude, die Stellwerkseinrichtungen im Erdgeschoss und die technischen Anlagen stehen unter Denkmalschutz.

Der Bahnhof selbst ein zweigeschossiger Massiv-/Fachwerkbau mit Ziegelsockel und Holzverkleidung mit eingeschossigen Anbauten auf der Gleisseite und der dem Gleis abgewandten Seite. Auffällig geformt ist das Mansarddach mit seiner Biberschwanzeindeckung und den zwei großen „Zwerchhäusern“, so der Fachbegriff. Das Gebäude ist teilweise unterkellert und wird beheizt mit Kohleöfen.

Die Auktion

Die Frühjahrsauktion des Auktionshauses Karhausen AG findet statt vom 20. bis zum 22. März in Berlin, Köthener Straße 38, im Besl Meistersaal.
Bahnhof Döberitz, Nr. 2, 20. März ab 14 Uhr. Mindestgebot 3500 Euro.
Bahnhof Hohennauen, Nr. 98, 22.März ab 11 Uhr. Mindestgebot 500 Euro.
Am 22. März werden insgesamt 70Objekte mit Mindestgeboten von jeweils 500 Euro aufgerufen.

Wie im Katalog steht, hat das Gebäude feuchtigkeits-, mauerwerks- und leerstandsbedingte Schäden. Die Grundsubstanz sei aber gut – mit Sanierungs- und Modernisierungsbedarf. Das Gebäude hat eine Nutzfläche von 170 Quadratmetern. Davon vermietet ist gegenwärtig eine Wohnung mit 60 Quadratmetern, für die eine Jahresnettomiete von 1332 Euro angegeben wird. Das Auktionshaus teilt mit, dass gemäß Energieeinsparverordnung für Baudenkmäler ein Energieausweis nicht erforderlich ist. Erschließung mit Strom und Wasser vorhanden. Abwasser über Auffanggrube.

Das gesamte Grundstück ist 946 Quadratmeter groß. Es gibt einen Garten und ein Nebengebäude in Massiv-/Holzbauweise. Das Gebäude liegt an der Bahnstrecke, die von der Odeg betrieben wird. Der Zug hält am Döberitzer Bahnhof – gewissermaßen vor der Haustür – allerdings nicht mehr.

Info

Tel. 030/890 48 56, www.karhausen-ag.de

Als eine Art „Schnäppchen“ hat das Auktionshaus Karhausen den ehemaligen Bahnhof von Hohennauen bezeichnet. Allerdings gibt der Katalog auch unumwunden zu, dass das eingeschossige Gebäude starke Feuchtigkeits- und Vandalismusschäden aufweist, das Dach defekt und die Haustechnik nicht mehr nutzbar ist. Zitat: „desolater Zustand“. Das Grundstück hat 222 Quadratmeter.

Die Nutzfläche des Gebäudes liegt bei 50 Quadratmetern, es ist nicht unterkellert und von der Medienversorgung getrennt. Weil die Gebäude leer stehen und nicht beheizt werden, so das Auktionshaus, wird für sie laut Energieeinsparverordnung kein Energieausweis gefordert. Wichtig zu wissen: Das Gebäude liegt im Außenbereich, es befinden sich aber Wohnhäuser im Umfeld.

Die Bahn fährt auf diesem Teilstück schon seit Jahren nicht mehr. Das Mindestgebot von 500 Euro für den Hohennauener Bahnhof ist in der Tat nicht eben hoch. Das Objekt kommt zur Versteigerung unter der Nummer 98 am Sonntag, 22. März, ab 11 Uhr. Gleich zu Beginn des ersten Tages der Frühjahrsauktion ist indes schon der Döberitzer Bahnhof dran.

Am Freitag, 20. März, wird er ab 14Uhr aufgerufen als Nummer 2. Wer sich genauer über die Angebote informieren will, kann beim Auktionshaus Karhausen AG den ausführlichen Katalog und Detailexposés anfordern.

Von Bernd Geske

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