Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Endstation im Energiespar-Wettbewerb

Rathenow Endstation im Energiespar-Wettbewerb

Für die Schüler zweier Einrichtungen aus Rathenow im Havelland, die an der Mission Energiesparen der EMB teilnahmen, ist der Wettbewerb vorbei. Den Weg ins Finale bewältigten sie nicht. Dennoch sind die Lehrer mit dem, was erreicht wurde zufrieden. Spannend war auch das Ergebnis der Stromfressersuche im Rathenower Rathaus.

Voriger Artikel
Frühlingsgefühle im Optikpark
Nächster Artikel
Slawenburg wird repariert

Das Thema Energie wird derzeit auch im Physikunterricht behandelt.

Quelle: Uwe Hoffmann

Rathenow. Im Herbst vergangenen Jahres hatte sich die 8L des Jahn-Gymnasiums zum siebten Schulwettbewerb „Mission Energiesparen“ angemeldet. Anfang November kam Fernsehmoderator Uwe Madel, der seit Beginn Botschafter der Energiesparaktion der EMB Energie Mark Brandenburg ist, in die 8L von Lehrer Hans-Günter Freidank und gestaltete mit den Jugendlichen zum Auftakt eine besondere Unterrichtsstunde zum Thema Energiesparen. Nun ist Endstation. Die Finalrunde haben die Schüler nicht erreicht.

Rückblick: „Warum aber fällt es dem Menschen so schwer, Erkenntnisse umzusetzen, die schon so lange bekannt sind?“, fragte Uwe Madel damals die 26 Schüler. „Weil die Ursachen und Folgen des Klimawandels zeitlich weit auseinander liegen.“ Während der letzten Monate beschäftigten sich die Schüler ganz konkret mit dem Thema Energiesparen.

In der ersten Phase des Wettbewerbs gingen sie, mit Hilfe von Arbeitsblättern, zu Hause auf die Suche nach „Energiefressern“. „Wir haben zuhause bereits energiesparende LED-Lampen“, erzählt Jannes Morgenroth. „Die größten Energiefresser zuhause sind Geschirrspüler und Kühlschrank“, sagt Lara Lorenz. „Viel Energie wird unnötig im Stand-by-Modus verschwendet.“

Im „Kommunen-Check“ untersuchten die Schüler den Energieverbrauch des Rathenower Rathauses. In drei Gruppen prüften sie den Strom- und Wärmeverbrauch und entwickelten Ideen für den Einsatz energiesparender Technik. „Der Stromverbrauch in den Büros war in der Norm. Der Wärmeverbrauch lag sogar deutlich unter der Vergleichsnorm“, so Aaron Tamschik. „Die Arbeits-Computer sind in der Regel im Stand by-Betrieb und ebenso die Drucker, die gemeinsam durch mehrere Büros benutzt werden.“

Für die dokumentierten Ergebnisse der ersten und zweiten Phase wurden nach einem vorgegebenen Schlüssel Punkte errechnet und gemeinsam mit den Arbeitsdokumentationen eingeschickt. Die sechs besten Schulen bekamen eine Finalaufagbe für den 26. April in Potsdam. Da wird die 8L nicht dabei sein. „Vor einigen Tagen kam die schriftliche Auswertung des Wettbewerbs“, so Hans-Günter Freidank. „Von 22 Teilnehmern haben wir Platz 8 belegt.“

Die erreichten Punkte aller Schulklassen, inklusive die der Finalteilnehmer, lagen auf einem vergleichbaren Level zwischen rund 2300 und 2900 Punkten. Lediglich die Siegerklasse hatte einen Vorsprung von über 1000 Punkten. Das Punktesystem war schwer nachvollziehbar meint der Lehrer aber ohne Groll. „Ich bin völlig zufrieden“, so Hans-Günter Freidank. „Die Schüler haben sehr selbstständig gearbeitet.“

Und auch derzeit beschäftigen sich die Schüler der 8L im Unterricht mit dem Thema Elektrizitätslehre. Sie experimentieren mit Bauplänen von Stromkreisen. Unter den Finalteilnehmern ist keine Schulklasse aus der Region. Sieger wurde die 8. Klasse der Maxim-Gorki-Gesamtschule in Kleinmachnow. Die Klasse 8 der Rathenower Bürgelschule, die ebenfalls am Wettbewerb teilnahm, belegte den vorletzten Platz.

Von Uwe Hoffmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
e6239f8e-0fd8-11e8-9039-e4d533068ab6
Neugeborene aus dem Havelland

Die Geburt eines Kindes ist das größte Glück und der bewegendste Moment im Leben vieler Menschen. Die MAZ begrüßt die kleinen Erdenbürger im Landkreis Havelland – und feiert die Ankunft der Zwerge mit einer fortlaufend aktualisierten Bildergalerie.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg