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Havelland Wie die Buga-Bäume zum Energiewald werden
Lokales Havelland Wie die Buga-Bäume zum Energiewald werden
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18:08 13.11.2015
Bei Kleinwudicke haben Mitglieder der Energiegenossenschaft Westhavelland einen Energiewald mit jungen Pappeln und Weiden angelegt. Quelle: Privat
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Kleinwudicke

Die vor drei Jahren von Privatleuten, der Wohnungsgesellschaft Westhavelland und Kommunen gegründete Energiegenossenschaft Westhavelland hat Photovoltaikanlagen in Rathenow, Möthlitz und Nennhausen. Nun haben die Mitglieder auch einen kleinen Energiewald gepflanzt.

Bei der Bundesgartenschau waren in diesem Jahr Energiepflanzen in Premnitz zu sehen. Das Ende der Buga war aber nicht das Ende für die jungen Pappeln und Weiden aus der Ausstellung. Die nachwachsenden Rohstoffe können nun an einem neuen Standort weiter wachsen.

Bäume sollen später zu Holzhackschnitzeln verarbeitet werden

In drei Arbeitseinsätzen haben Mitglieder der Energiegenossenschaft Westhavelland die jungen Bäume in Premnitz ausgebuddelt und auf einem kleinen Feld bei Kleinwudicke wieder eingepflanzt. Hier sollen sie nun zu einem Energiewald heranwachsen. In einigen Jahren können die Bäume geerntet und zu Holzhackschnitzeln verarbeitet werden.

„Holzhackschnitzel sind schon heute ein wichtiger Energieträger“, sagt Jens Aasmann, Geschäftsführer der Energiegenossenschaft Westhavelland. Der Trend werde sich fortsetzen. Auch darauf möchte die Energiegenossenschaft mit ihrer Anpflanzung eines kleinen Energiewaldes aufmerksam machen. Für Aasmann hatte die Pflanzaktion noch einen weiteren Effekt. Sie habe die Gemeinschaft der Mitglieder der Energiegenossenschaft weiter gefestigt, sagt er.

Von Norbert Stein

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