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Eng, enger, Bahnhofstraße

Dallgow-Döberitz Eng, enger, Bahnhofstraße

Die Verkehrssituation in der Dallgower Bahnhofstraße ist seit Langem ein Problem. Parkende Autos behindern den Verkehr und sorgen für Unmut unter Autofahrern. Die Verbreiterung ist dringend notwendig. Doch gerade in der Bahnhofstraße gibt es einige wichtige Punkte, die bedacht werden müssen.

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Eine schnelle Einigung zum Ausbau der Bahnhofstraße gab es in der Dallgower Gemeindevertretersitzung nicht.

Quelle: dpa

Dallgow-Döberitz. Die Verkehrssituation in der Dallgower Bahnhofstraße, genauer im östlichen Teil zwischen Germanenstraße und der Straße Am Reitplatz, ist seit Langem ein Problem. Parkende Autos behindern den Verkehr und sorgen für Unmut unter Autofahrern. Trotz eines kürzlich eingeführten Parkverbots, dessen Einhaltung das Ordnungsamt regelmäßig kontrolliert, ist die Verbreiterung der Straße dringend notwendig.

Um diese schnell voranzutreiben, müssten die Dallgower Gemeindevertreter jedoch zunächst einen Sperrvermerk aufheben, mit dem die Investitionsmaßnahme 2015 versehen wurde. Mit 215 000 Euro, die im Haushalt vorhanden sind, soll die Straße in Teilbereichen um etwa 0,80 bis 1 Meter erweitert werden. „Zuvor gibt es jedoch zu viele Sachen, die bedacht werden müssen. Die Entscheidung jetzt voreilig zu treffen, halte ich für falsch“, so Gemeindevertreter Peter-Paul Weiler (Grüne). „Mit der neuen Kita wird es noch einmal zusätzlich Verkehr geben. Außerdem muss an ausreichend Platz für Fußgänger und Radfahrer gedacht werden“, gibt er weiter zu bedenken.

Auch die Einbindung der Bahnhofstraße in das Dallgower Verkehrskonzept sei zu beachten. Wie ist mit dem erhöhten Verkehrsaufkommen umzugehen, wie lassen sich Problemstellen auflösen, wie lässt sich die Parksituation gestalten? Auch die Einhaltung der vorgegebenen Geschwindigkeit sei ein Problem, berichtet Anwohnerin Andrea Herl. „Seit das Parkverbot gilt, wird noch mehr gerast. Regelmäßig stehen Fahrzeuge auf dem Grünstreifen meines Eckgrundstücks, weil es sie aus der Kurve reißt – Schilder allein reichen da nicht aus“, so Herl.„Die Eingriffe sind einfach zu groß. Die Maßnahmen sollten daher noch einmal ausführlich in einer gemeinsamen Sitzung des Verkehrs- und Bauausschusses beraten werden“, meint auch Hans Peter Pförtner (BBD). In der Gemeindevertretersitzung am Mittwochabend wurde die Entscheidung über die Aufhebung des Sperrvermerks aufgeschoben.

Von Laura Sander

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