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Havelland Entwürfe fürs Schönwalder Seifenkistenrennen
Lokales Havelland Entwürfe fürs Schönwalder Seifenkistenrennen
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19:00 13.08.2014
Horst Paasch und seine Geldkarre. Der Liegestuhl ist noch in Arbeit. Quelle: Oliver Fischer
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Schönwalde-Glien

Ob es in diesem Jahr wieder der erste Platz wird – Horst Paasch hat da so seine Zweifel. Er hat wieder gute Kisten am Start, sicher: die Schubkarre mit den Geldsäcken und die Märchenkiste. Und vor allem das Gefährt, das für den Siedlerverein unterwegs sein wird: ein fahrbares Stück Rasen, darauf ein Liegestuhl und ein Fahrer, der sich seinen Spaß mit den Umstehenden macht. Die wird gut ankommen beim Seifenkistenrennen, sagt Horst Paasch. Nur: In diesem Jahr macht auch der Hennigsdorfer Bahnbauer Bombardier mit. Die haben gemeinsam mit Kindern zwei Seifenkisten gebaut, die Hochgeschwindigkeitszügen nachempfunden sind. „Die sehen top aus“, sagt Paasch. Zum ersten Mal wird er beim Schönwalder Seifenkistenrennen wohl ernsthafte Konkurrenz bekommen. Eine ungewohnte Situation.

Das Schönwalder Seifenkistenrennen findet am 30. August statt, zum sechsten Mal schon, wieder auf dem Bäckerberg. Ab zehn Uhr rollen die Kisten den Berg hinab. Es sind wieder Fahrer dabei, die den sportlichen Erfolg suchen und für die es um Zehntelsekunden geht. Die sitzen dann geduckt in schnittigen Vehikeln, versuchen sich und die Lenkachse möglichst wenig zu bewegen und den Kopf so weit es irgend geht in die Sitzluke zu ziehen. Wer am wenigsten Widerstand bietet, ist gut, wenn dann das Material noch stimmt, geht es um vorderste Plätze. Um die kämpfen beim Schönwalder „Vroom!!“-Team unter anderem Anna Ibova und Liza Rambotzki, die gerade das Weddinger Seifenkisten-Derby gewonnen haben.

Aber dann sind da auch noch Leute wie Horst Paasch und die Kinder der Grundschule „Menschenskinder“. Denen kommt es nicht auf Tempo an, sie fahren in Fun-Kisten, die nur lustig aussehen sollen. Je verrückter, desto besser.

Das Seifenkistenrennen

Die sechste Auflage des Schönwalder Seifenkistenrennens findet am 30. August im Germanenweg statt.
Beginn ist um 10 Uhr, die letzten Rennen sollen gegen 15 Uhr beendet sein. Auf einen Probelauf folgen vier Wertungsläufe. Dazwischen wird den Besuchern ein Programm mit Gauklern, Kinderspielen und Kuchenständen geboten.
Erwartet werden rund 30 Teilnehmer, davon fast die Hälfte in der Fun-Klasse.
Veranstalter ist der Schönwalder „Vroom!!“-Verein. ver

Paasch, der in der Schule eine Bastel-AG leitet, ist vom ersten Rennen an dabei. Er hat mit den Kindern schon eine zusammengerollte Zeitung den Berg herunterfahren lassen und ein Space-Shuttle, bei dem sich unterwegs versehentlich der Bremsschirm öffnete. Im vorigen Jahr hat sein fliegender Teppich Zuschauer und Jury begeistert. Am Ende langte es trotzdem nur zum zweiten Platz, weil der Teppich ins Ziel geschoben werden musste. „Ein Konstruktionsfehler“, sagt Paasch. Den ersten Platz holte eine Kutsche – die freilich auch aus Paaschs Werkstatt stammte. Beim Bauen helfen stets die Kinder. Einmal pro Woche kommen sie auf seinen Hof, schrauben, biegen und basteln. Paasch, gelernter Werkzeugmacher, bereitet vor, hilft, lässt die Kinder aber möglichst machen. Auch am Renntag hält er sich raus. Bisher sind alle Kisten trotzdem unten angekommen. Paasch: „Man muss Vertrauen haben. Und wenn die Kinder am Ende sagen ,Herr Paasch, das war toll!’, war alles richtig.“

Von Oliver Fischer

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