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Er treibt die Sportler zu ihrer Bestform

Falkensee Er treibt die Sportler zu ihrer Bestform

Bürorücken, Sportverletzung, Plattfüße – Gelenke, Knochen und Bänder sind alltäglich Belastungen ausgesetzt, die zu Schäden des Bewegungsapparates führen können. Gezieltes Training der Muskulatur hilft, diesen Schäden vorzubeugen oder sie gar zu beheben. Dabei hilft seit Oktober der Falkenseer Sporttherapeut und Personal-Trainer Alexander Kegel.

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Alexander Kegel hat sein Leben dem Sport verschrieben.
 

Quelle: Laura Sander

Falkensee.  Bürorücken, Sportverletzung, Plattfüße oder Beschwerden durch schwere körperliche Arbeit – Gelenke, Knochen und Bänder sind alltäglich Belastungen ausgesetzt, die zu schweren Schäden des menschlichen Bewegungsapparates führen können. Regelmäßiges und gezieltes Training der Muskulatur hilft, diesen Schäden vorzubeugen oder sie gar zu beheben.

Sporttherapeut und Personal-Trainer

Der Falkenseer Alexander Kegel ist studierter Sporttherapeut und seit Oktober selbstständiger Personal-Trainer in der Gartenstadt. In Kooperation mit dem TSV Falkensee bringt der 26-Jährige seine Sportler im neuen Fitnessraum in der Stadthalle in Hochform. „Ich mache gezieltes Einzeltraining, führe, bevor es überhaupt losgeht, einen medizinischen Check-Up mit Bewegungs- und Muskelfunktionstest durch und erstelle einen personalisierten Trainingsplan. Zu mir kommen Leistungssportler, Leute, die gerade eine Reha hinter sich haben, oder auch Menschen, die präventiv ihre Schwachstellen trainieren möchten“, sagt Kegel. Wichtig sei, es gleich richtig zu machen und den Körper nicht durch das falsches Training zusätzlich zu belasten. „Der Raum hier in der Stadthalle ist nicht mit einem Fitnessstudio zu vergleichen. Es ist nicht überlaufen und viel persönlicher, trotzdem sind alle wichtigen Geräte vorhanden.“

Rehasport

An drei Tagen in der Woche ist Alexander Kegel, der bereits auf vier Jahre Berufserfahrung zurückblicken kann, nach Vereinbarung in der Stadthalle. Zusätzlich leitet er den Bereich Rehabilitationssport in einem Spandauer Sportklub. Neben dem Training an den Geräten bietet der Falkenseer auch Sporteinheiten unter freiem Himmel an. „Ich habe einige mobile Geräte, die ich überall aufstellen kann. Ich mache Laufanalysen oder biete Nordic Walking-Kurse für Gruppen an“, so der 26-Jährige, der seit frühester Kindheit in Falkensee den Kampfsport Taekwondo betreibt und mittlerweile die zweite Stufe des Meistergrades erlangt hat. „Seit einigen Jahren trainiere ich Kinder- und Jugendliche im Kampfsport. Während meiner Abiturzeit habe ich zudem aktiv Leistungssport im Bereich Leichtathletik betrieben.“ Als Sprinter an der Potsdamer Sportschule träumte er bereits früh von seinem heutigen Beruf. „Ich habe damals gesehen, was man mit dem richtigen Sport alles erreichen kann und wollte mehr darüber erfahren, wie man Menschen mit Sport helfen kann. Selbst Leistungssportler, die in guter körperlicher Verfassung sind, haben Schwachstellen, die mit dem richtigen Training zu stärken sind.“ Drei Jahre Studium an der Universität Potsdam brachten ihn seinem Traumberuf näher.

Auf Vertrauensbasis

„Auch in meiner Freizeit treibe ich viel Sport. Neben dem Taekwondo trainiere ich an den Geräten im TSV-Fitnessraum und gehe leidenschaftlich gern bouldern – also klettern ohne Seil“, sagt Kegel, der vor kurzem zum ersten Mal Vater geworden ist. „Das Wichtigste in meinem Beruf ist es, eine Vertrauensbasis aufzubauen und den Menschen dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen.“

Durch seine Kooperation mit dem TSV und gute Kontakte zu ansässigen Ärzten, Ergo- sowie Physiotherapeuten möchte Kegel in Falkensee Menschen vernetzen und den Bereich Gesundheitssport weiter ausbauen. „Fit für den Job oder den nächsten Marathon durch effektives Training und individuelle Betreuung, das ist mein Ziel. Es gibt eigentlich niemanden, den ich nicht trainieren kann“, so Kegel, der jedoch auch weiß, dass persönliches Training nicht unbedingt für jeden etwas ist. „Leute, die nur schnell Muskeln aufbauen wollen, gehen in die gängigen Fitnessstudios. Bei meinem Training geht es wirklich darum, etwas für seine Gesundheit zu tun.“

Von Laura Sander

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