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Erneut weniger Arbeitslose

Havelland Erneut weniger Arbeitslose

Die Arbeitslosigkeit im Havelland ist im Juli erneut gesunken und erreicht den niedrigsten Stand seit der Wende. Aktuell sind 5319 Menschen ohne Arbeit, zwölf weniger als im Vormonat. Die Quote liegt bei 6,2 Prozent.

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Die Arbeitslosigkeit im Havelland ist wieder leicht gesunken.

Quelle: Dpa

Havelland. Im Havelland sinkt die Arbeitslosenquote weiter. Im Juli waren in den beiden Geschäftsstellen Rathenow und Nauen 5319 Menschen – 6,2 Prozent – ohne Arbeit. Das sind 12 weniger, als noch im Vormonat und 798 weniger als im Juli vergangenen Jahres. „Damit verzeichnet das Havelland den niedrigsten Stand seit der Wende“, erklärt Stefan Maciossek, Teamleiter Arbeitsvermittlung bei der Agentur für Arbeit Neuruppin und zuständig für das Havelland. Der starke Rückgang zum Vorjahr sei zudem ein Zeichen für einen stabilen Arbeitsmarkt. Auch im August soll die Arbeitslosigkeit auf einem niedrigen Niveau bleiben.

Weiterhin gibt es eine unterschiedliche Entwicklung der Arbeitslosenquote in den beiden Geschäftsstellen im Landkreis. So verzeichnete man in Nauen eine unveränderte Quote von 4,6 Prozent (2888 Menschen ohne Arbeit), während sie sich in Rathenow um 0,2 Prozent auf nun 10,2 Prozent (2431 erwerbslos Gemeldete) verringerte.

Im Juli zeigte sich der Arbeitsmarkt „äußerst dynamisch“. Während 345 Personen aus einer Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt arbeitslos geworden sind, konnten 336 Personen eine neue Beschäftigung aufnehmen.

Besonders im Bereich Verkehr, Logistik und Sicherheit wurde eingestellt, aber auch in der Fertigung. Gesucht werden weiterhin Mitarbeiter für Verkehr und Lagerei. Allein 61 Stellen wurden in diesem Bereich im Berichtsmonat gemeldet. „Ein großer Versandhändler stellt weiterhin Lagerarbeiter ein. Interessenten haben die Möglichkeit der direkten Vorstellung im Rahmen eines Bewerbertages beim Unternehmen“, so Maciossek. Darüber hinaus haben auch andere Logistiker Bedarf an Lagerfachkräften und Berufskraftfahrern, der aber schwer zu decken sei. Einen großen Zugang von vollen Stellen gab es auch im verarbeitenden Gewerbe. Hier wurden insgesamt 42 freie Stellen gemeldet. Davon allein 26 in der Metallerzeugung und -bearbeitung. „Es werden vor allem Maschinenbediener und Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich gesucht. Die Besetzung der Stellen ist für viele Unternehmen inzwischen eine große Herausforderung“, erklärt Stefan Maciossek. Einige Arbeitgeber würden daher bereis nach internen Lösungen suchen, um die Stellen zu belegen.

Im vergangenen Monat habe sich wieder eine leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen unter 25 Jahren gezeigt, so Maciossek. Das habe vor allem damit zu tun, dass sich viele junge Leute nach Abschluss der Schule zunächst arbeitsuchend melden, bis sie die Zusage für einen Studien- oder Ausbildungsplatz erhalten.

Ende Juli hatte 322 Jugendliche noch keinen Ausbildungsplatz Dem gegenüber stehen 327 offene Azubi-Stellen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es somit mehr unversorgte Bewerber (plus 4,9 Prozent), die Zahl der unbesetzten Berufsausbildungsstellen war ebenfalls größer (plus 13,1 Prozent).

Von Danilo Hafer

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