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Eröffnung der Freybrücke rückt näher

Entlastung für Pendler Eröffnung der Freybrücke rückt näher

Diesen Termin sollten sich Pendler aus dem Havelland schon jetzt in ihren Kalender eintragen: Ende Oktober wird die neue Freybrücke auf der Spandauer Heerstraße für den Verkehr freigegeben. Dann rollt der Verkehr auf einem der wichtigsten Zubringer nach Berlin wieder mit Tempo 50. Am Freitag wurde das letzte große Stahlbauteil für den Brückenneubau eingehoben.

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Hinten die Brücke, vorne Senator Andreas Geisel (Mitte).

Quelle: Philip Häfner

Spandau/Havelland. Diesen Termin sollten sich alle Pendler aus dem Havelland schon jetzt dick in ihren Kalender eintragen: Ende Oktober wird die neue Freybrücke auf der Spandauer Heerstraße für den Verkehr freigegeben. Dann rollt der Verkehr auf einem der wichtigsten Zubringer nach Berlin wieder mit Tempo 50. Auf der derzeitigen Behelfsbrücke ist lediglich Tempo 30 erlaubt – auch deshalb kommt es auf der Strecke regelmäßig zu langen Staus stadteinwärts.

Am Freitag wurde das letzte große Stahlbauteil für den Brückenneubau eingehoben: 61 Meter lang, 24 Meter breit und 400 Tonnen schwer. Zahlreiche Schaulustige verfolgten das Spektakel, auch Berlins Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) war vor Ort. Eigentlich hatten sich die Bauarbeiter gerade Pizza liefern lassen, doch für den Senator ließen sie das Essen stehen und hoben das Brückenteil an Stahlseilen zentimeterweise an die richtige Stelle. „Normalerweise ziehen wir Spandauer unsere Brücken ja nur hoch, wenn wir uns von Berlin abgrenzen wollen, aber in dieses Mal ist es anders“, scherzte Spandaus Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD).

Die alte Freybrücke war über 100 Jahre alt und so marode , dass sie nicht mehr zu sanieren war. Seit 2013 wurde sie abgetragen und eine neue Brücke errichtet. Der Verkehr wurde in dieser Zeit über zwei Behelfsbrücken geführt. „Eine ingenieurstechnische Meisterleistung“, sagte Andreas Geisel. 33 Millionen Euro kostet die Baumaßnahme, davon zahlt 26 Millionen der Bund und sieben Millionen Land Berlin. „Es ist ein erheblicher finanzieller Aufwand, der an dieser Stelle geleistet wird“, so Geisel. Aus gutem Grund, wie Helmut Kleebank bemerkte: „Von der Brücke hängt zu großen Teilen die Erreichbarkeit Berlins aus Spandau und aus dem Havelland ab.“

Die Bauarbeiten hatten sich verzögert, weil es Probleme mit dem Baugrund gab, Stahlteile nicht montiert oder wegen des trockenen Sommers 2015 mit niedrigen Pegelständen der Flüsse nicht angeliefert werden konnten. Bis die Behelfsbrücken zurückgebaut sind, wird die Freybrücke zunächst vierspurig sein. Bis Mai 2017 sollen dann alle fünf Spuren zur Verfügung stellen, von denen eine wechselseitig genutzt wird, je nach Verkehr.

Von Philip Häfner

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