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Erst mal 47 neue Stellplätze in der Siedlung

Wustermark Erst mal 47 neue Stellplätze in der Siedlung

Nach einigem Hin und Her scheint nun ein Kompromiss bezüglich zusätzlicher Stellplätze in der Neuen Siedlung in Wustermark (Havelland) gefunden. Erst mal werden 47 angelegt, in 36 Fällen soll noch mal geprüft werden, ob genug Platz vorhanden ist.

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Die Parksituation im Meisenweg in Wustermark.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Wustermark. Ortsvorsteher Roland Mende (parteilos) hat es getan. „Ich bin dort durchgelaufen, habe sozusagen die Autos gezählt und dann die Anzahl der Wohneinheiten überschlagen“, erklärte er in der jüngsten Ortsbeiratssitzung und legte die von ihm erstellte Bedarfsanalyse über die benötigten Stellplätze in der Neuen Siedlung in Wustermark vor.

Sein Engagement ist die Grundlage dafür, dass die Wustermarker Verwaltung nun damit beginnen kann, zusätzliche Stellflächen in den engen Straßen der Siedlung zu markieren. Das hätte eigentlich schon erfolgen sollen, doch in der letzten Ortsbeiratssitzung hatte sich Elke Schiller (WWG) zunächst eine Bedarfsermittlung gefordert.

In dem jetzt gefundenen Kompromiss einigte sich der Ortsbeirat als ersten Schritt auf 47 neue Stellplätze. „Die kommen in jeden Fall“, so Mende. Noch Fragezeichen gibt es bei weiteren 36 Flächen. Die sollen gegenüber von Grundstückseinfahrten entstehen, was aber einige der Anwohner stört. Doch laut Straßenverkehrsordnung ist das möglich. Ein Parkverbot gegenüber Grundstückszufahrten bei schmalen Fahrbahnen besteht demnach nur, der restliche Verkehrsraum weniger als drei Meter groß ist. Da die Restfahrbahnbreite in der Neuen Siedlung bei mindestens 3,70 Metern liege, so Bauamtsleiter Wolfgang Scholz, könnten die Benutzer mit Rangieren die Einfahrt verlassen. Außerdem tragen die versetzt angeordneten Parkflächen zur Verkehrsberuhigung bei.

Roland Mende ist froh, wenn es in der Siedlung für Autos der Besucher, Handwerker oder Versorger künftig auch mehr Abstellmöglichkeiten gibt. Außerdem lobt er das Engagement der Gemeindeverwaltung, die sich Gedanken über andere Standorte für Stellplätze gemacht hat: „Es soll längs der Meisengasse (am Rand der damaligen Festwiese) geparkt werden. Und die Gemeinde will ein etwa 500 Quadratmeter großes Grundstück in der Hauptallee/Ecke Mittelallee erwerben, um auch dort noch 15 Parkplätze anzulegen.“

Ein Grundproblem in der Neuen Siedlung ist damit nicht aus der Welt. Noch immer lassen einige Bewohner ihre Autos auf der Straße stehen, obwohl jeder auf seinem Grundstück zwei oder drei Stellplätze hat, so Mende. Dagegen kann das Ordnungsamt nichts machen. „Ich hoffe, dass die Leute einsichtiger werden und auf die Grundstücke fahren“, sagt der Ortsvorsteher.

Von Jens Wegener

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