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Erste Mieter im neuen See-Carré stehen fest

Falkensee Erste Mieter im neuen See-Carré stehen fest

Die erste Vermietungsrunde für Falkensees neues Einkaufszentrum, das geplante See-Carré, ist abgeschlossen. Die Eröffnung des 75 Millionen Euro teueren Bauvorhabens plant der Entwickler, die S&G Development GmbH, aktuell für das Frühjahr 2019 und informiert über Planung, Verkehrskonzept sowie erste Mieter.

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„Opening coming soon“ – an der Eröffnung des Einkaufszentrums zweifelten die meisten Falkenseer.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee. Die erste Vermietungsrunde für Falkensees neues Einkaufszentrum, das auf dem Areal an der Dallgower Straße/Ecke Bahnhofstraße geplante See-Carré, ist abgeschlossen. Zum jetzigen Zeitpunkt gehören Europas größter Drogeriekonzern dm, der Schuhhändler Deichmann, die Optikerkette Apollo, das Textilunternehmen Kult sowie einige Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe, unter anderem eine Apotheke, zu den Mietern. „Wir freuen uns und werden aufgrund laufender Gespräche voraussichtlich in wenigen Wochen weitere Mieter im See-Carré begrüßen können“, erklärt Vermietungsleiter Marcus Hüttermann von der CM Immobilienmanagement GmbH.

Eröffnung für Frühjahr 2019 geplant

Die Eröffnung des 75 Millionen Euro teueren Bauvorhabens plant der See-Carré-Entwickler S&G Development GmbH aktuell für das Frühjahr 2019. Dann erwartet die Besucher des Einkaufszentrums auf zwei Ebenen und insgesamt 22 000 Quadratmetern neben den Geschäften außerdem Büroflächen, Dienstleister und Gastronomie, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Eine überraschende Entwicklung, denn seit Monaten konnten die Falkenseer keine merklichen Veränderungen auf dem Areal beobachten. Der installierte Bauzaun weist zwar auf einen baldigen Baubeginn hin, so recht an die Umsetzung des Großprojektes glaubte jedoch kaum ein Passant mehr. Die Frage nach dem „Coming soon“ sowie Mutmaßungen über einen geplanten Wohnungsbau oder sonstige Pläne für das Areal machten die Runde in der Gartenstadt. „Um allen Gerüchten entgegenzutreten – wir bauen das See-Carré“, sagt jetzt Projektentwickler Sven Grundmann, Geschäftsführer der S&G Development GmbH.

Gemeinsame Verkehrsführung gescheitert

Bei der Vorstellung des Projektes vor über zwei Jahren war noch eine Eröffnung für Herbst 2016 angepeilt worden. Vor allem das Scheitern der gemeinsam geplanten und angestrebten Verkehrsführung mit dem Nachbarn Real verzögerten den Baubeginn. Hier scheint der Bauherr jedoch eine Lösung gefunden zu haben: In enger Zusammenarbeit mit der Falkenseer Stadtverwaltung sei in den vergangenen Monaten an einer Lösung und einem neuen Erschließungskonzept gefeilt worden. „Neben einer komfortablen Anreise ging es vor allem um die Entlastung der umliegenden Straßen.

Nun erfolgen Zu- und Abfahrt zum See-Carré künftig über die Leipziger Straße, die der Projektentwickler S&G auf eigene Kosten ausbaut“, heißt es in der Pressemitteilung des Entwicklers und weiter: „Der nahe Kreisverkehr Potsdamer Straße wird noch im Herbst 2017, der Kreisverkehr Dallgower Straße/Ecke Schwartzkopffstraße im Jahr 2018 in enger Abstimmung mit der Stadt modifiziert.“

Knapp 1300 kostenlose Parkplätze

Trotz des gescheiterten gemeinsamen Verkehrskonzeptes wurde die Zusammenarbeit mit Real nicht vollständig auf Eis gelegt, sondern versucht einen gemeinsamen Standort für den Einzelhandel in Falkensee zu schaffen. Dies betrifft vor allem die Parkplatz-Situation auf dem Areal. Insgesamt sollen den Besuchern des Einkaufszentrums künftig rund 570 kostenfreie Parkplätze über dem See-Carré sowie fast 700 ebenerdige Parkplätze und zusätzlich über 300 Fahrradstellplätze zur Verfügung stehen.

Das Gebäude gestaltete das Braunschweiger Architektenbüro Vahjen ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Mit diesem Konzept überzeugte das geplante See-Carré schon vor seiner Fertigstellung und wurde bereits mit dem Platin-Vorzertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet. Damit werden die ökologische, soziokulturelle, technische und funktionale Qualität bewertet sowie die Optimierung des Stadtquartiers betrachtet.

Von Laura Sander

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