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Erste Ortsvorsteherin gewählt

Paretz Erste Ortsvorsteherin gewählt

Erstmals wurde in Paretz ein Ortsvorstand gewählt, der wählte nun seinen Vorsitz. Anne Hübner führt die Geschicke des Beirates, sie sieht Handlungsbedarf vor allem bei Feuerwehr und Spielplätzen.

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Anne Hübner führt jetzt die Geschicke des ersten Paretzer Ortsbeirates.

Quelle: Wolfgang Balzer

Paretz. Genau nach zehn Minuten, um 18.10 Uhr, stand es am Montag fest: Anne Hübner ist die erste Ortsvorsteherin für den Ketziner Ortsteil Paretz. Bürgermeister Bernd Lück hatte das Prozedere der Wahl erläutert, die drei am 27. August von den Paretzer Einwohnern gewählten Ortsbeiratsmitglieder Detlef Hinze (57 Stimmen), Anne Hübner (46) und Evelin Sens (21) entschieden sich auf die entsprechende Frage des Bürgermeisters statt für die geheime für die offene Wahl. Detlef Hinze schlug Anne Hübner vor, sie selbst erklärte ihr Einverständnis. Da es keinen anderen Vorschlag gab, konnten die drei Ortsbeiratsmitglieder offen abstimmen. Das Ergebnis war einstimmig, was mit dem Beifall der 30 Paretzer Einwohner quittiert wurde, die das Wahlprozedere am Abend verfolgten. Und Beifall gab es auch für Evelin Sens, sie war gleichfalls einstimmig zur Stellvertreterin gewählt worden.

Anne Hübner (36) ist „Urparetzerin“, wie sie selbst sagt, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Gelernt hat sie Augenoptikerin und legte 2012 ihre Meisterprüfung ab. „Nach dem die Stadtverordneten am 28. April beschlossen hatten, dass unser Dorf künftig ein selbstständiger Ortsteil der Stadt Ketzin/Havel wird, sah ich es als große Chance an, die Geschicke mitgestalten zu können. Deshalb stimmte ich dem Vorschlag zu, für den Ortsbeirat zu kandidieren“, sagte sie nach der Wahl.

Die nunmehr gewählte erste Ortsvorsteherin für Paretz erachtet es als Vorteil, keiner Partei und keinem Verein anzugehören, da sie so unabhängig in der Kommunalpolitik mitwirken kann. Als dringendste Aufgabe des Ortsbeirates bezeichnete sie es, dass endlich der künftige Standort für die Freiwillige Feuerwehr geklärt wird, der den Anforderungen entspricht und eine dauerhafte Lösung ist. Als Mangel im Dorf sieht es Anne Hübner an, dass es in Paretz weder einen Spiel-, noch einen Bolzplatz gibt. Sie sei selbst Mutter und wolle sich dafür einsetzen, dass für Kinder entsprechende Möglichkeiten geschaffen werden, sagte sie. „Paretz ist ein denkmalgeschütztes und bei Besuchern beliebtes Dorf. Deshalb müssen die Aspekte des Denkmalschutzes mit den heutigen Ansprüchen der Einwohner in Einklang gebracht werden“, nannte sie eine weitere Aufgabe, für die sie sich als Ortsvorsteherin einsetzen will.

Von Wolfgang Balzer

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