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Erste Storchpaare finden sich

Osthavelland Erste Storchpaare finden sich

Auf 18 Horsten im Osthavelland wurden bereits ein oder zwei der schwarz-weißen Vögel gesichtet. Ob sie sich alle paaren werden, steht erst nach vier Wochen Gewöhnungszeit fest, weiß die Storchenbeauftragte Claudia Jörg.

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Es klappert wieder in den Storchenhorsten.

Quelle: privat

Havelland. Es ist Storchenzeit. Am Dienstag erneuern die Helfer des Naturschutzbundes auf einem Scheunendach in Perwenitz noch einen Horst.

Einige der schwarz-weißen Vögel sind bereits im Havelland gelandet, „der erste wurde am 25. März im Horst auf dem Schwedenturm gesichtet“, sagt Claudia Jörg. Die Falkenseerin ist im Naturschutzbund, Regionalverband Havelland, als Storchenbeauftragte für das Osthavelland ehrenamtlich aktiv. Sie hat dieser Tage alle freiwilligen Nestbetreuer im Osten des Landkreises zu deren Beobachtungen befragt.

Demnach haben sich bisher auf 18 Horsten Störche eingefunden. Paarungen wurden unter anderem aus Wagenitz, Ribbeck, Paulinenaue, Friesack (Bahnhof), Pessin, Pausin, Brädikow, Buchow-Karpzow, Rohrbeck und Ketzin/Havel gemeldet. Täglich kommen neue hinzu. Ob es tatsächlich zwischen den jeweiligen Tiere zu Paarungen kommt, lasse erst nach einer gewissen Zeit sagen. „Ein Horstpaar gilt als solches, wenn beide Tiere in der Brutzeit von März bis Mitte Juni mindestens vier Wochen am Horst anwesend sind“, weiß Claudia Jörg.

Sobald sich ein Paar gefunden habe und es keine Störungen gebe, erfolge kurze Zeit später die Eiablage. Störungen können sowohl Menschen auslösen, als auch rivalisierende Artgenossen, später zurückkommende Partner des Vorjahres oder angriffslustige Jungstörche, die kämpfen wollen. „Wenn man sieht, dass einer der Altstörche ständig im Nest sitzt, ist etwa 32 Tage später mit dem Schlüpfen der Küken zu rechnen“, so die Storchenexpertin.

Letztes Jahr wurden im Osthavelland insgesamt 36 Horstpaare gezählt. Von denen hatten 23 mindestens einen flüggen Jungstorch aufgezogen. 13 Paare blieben dagegen erfolglos.

„Bis Ende April können durchaus noch weitere Störche ankommen und sich verpaaren“, sagt Claudia Jörg und ergänzt: „Wenn das Wetter mitspielt und der Frühling nicht zu trocken wird, können wir hoffentlich nicht nur das Klappern hören, sondern auf vielen Horsten auch Jungstörche beobachten.“

Das Leben auf dem Horst kann man gewöhnlich gut von der Straße aus beobachten in den Ribbeck, Wagenitz, Ketzin, Lietzow, Paretz, Friesack, Niebede, Brädikow, Paulinenaue, Pessin, Wansdorf, Schönwalde Dorf, Pausin, Börnicke und Buchow-Karpzow.

Von Jens Wegener

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