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Havelland Erste Straßenprojekte beendet
Lokales Havelland Erste Straßenprojekte beendet
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19:55 09.08.2016
Bürgermeister Garn ist froh, dass die Straße unter der Bahn pünktlich fertig geworden ist. Quelle: Andreas Kaatz
Brieselang

Die Baumaßnahme hat kaum begonnen, da sieht die Kreuzung Karl-Marx-Straße/Schulplatz schon aus wie eine Wüstenlandschaft. An einer Stelle ist bereits die erste Querungshilfe zu erkennen, an der vor allem die Schüler künftig sicher von einer Straßenseite auf die andere kommen werden. An einer anderen Stelle geben neugesetzte Borde vage den künftigen Fahrbahnverlauf vor. Mit einem Textil geschützte Baumwurzeln überspannen einen schmalen Graben. Derweil fahren die Autos einspurig an der Baustelle vorbei.

Der Umbau des Verkehrsbereiches ist das dritte große Straßenbauvorhaben der Gemeinde Brieselang in diesem Jahr. „Wir wollen am 4. November dort fertig sein“, kündigt Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU) an. Als erstes soll die Seite zur Schule hin fertiggestellt werden, so dass mit Unterrichtsbeginn auch die Parkplätze dort wieder genutzt werden können. Zudem ist geplant, die Buswarteflächen und die Gehwege neu herzustellen und den Vorplatz der Hans-Klakow-Oberschule neu zu gestalten, wo auch die mittlerweile von der Witterung und Vandalen in Mitleidenschaft gezogene Sonnenuhr steht. „Wir haben einen Sponsor gefunden, der die Uhr restaurieren wird“, sagt Garn. Die Metallbaufirma K&S will das Objekt, welches in grauen Vorzeiten Lehrlinge angefertigt haben, wieder aufmöbeln. „Das ist schon ein markanter Punkt meint Garn.

Rund 300 000 Euro soll der Kreuzungsausbau kosten, für den es Fördermittel gibt. Es ist der erste Abschnitt zur Erneuerung der Karl-Marx-Straße, die anderen sollen in den nächsten Jahren folgen. Der Bürgermeister hofft, dass es bei der Kreuzung genauso gut läuft, wie bei den anderen Straßenbauprojekten, die bereits abgeschlossen sind: „Wir sind stolz, dass die ersten beiden Vorhaben pünktlich beendet werden konnten.“

So ist vor Kurzem auch der Abschnitt Am Kienast, Am Schlangenhorst und Bahnstraße beendet worden. „Dies ist eine wichtige innerörtliche Verbindung.“ Wer von Brieselang Nord nach Süd oder umgekehrt fahren will, nimmt diese Strecke unter der Bahn hindurch – wenn er sich nicht auf die große Runde über die Eisenbahnbrücke begibt. Die Straße hat nun endlich einen Gehweg, Schutzplanken sorgen für Sicherheit und auch das Schutzgitter zum Kanal hin ist erneuert und erweitert worden. „Vor allem für Schulkinder und ältere Menschen ist es ein Gewinn“, sagt der Bürgermeister. Im April wurde das Projekt begonnen, kürzlich war die Bauabnahme. Größere finanzielle Nachträge gebe es nicht.

Darüber hinaus ist in diesem Jahr auch die Einmündung der Fichtestraße beziehungsweise des verlängerten Wiesenweges in die L 201 hergestellt worden. „Damit haben wir das Projekt Fichtestraße, das planerisch in der 90er-Jahren begonnen worden war, zum Abschluss gebracht“, sagt der Bürgermeister, der damals allerdings noch nicht Gemeindeoberhaupt war. 2004 wurde dann der erste Bauabschnitt der Fichtestraße zwischen Karl-Marx-Straße und Bahnstraße in Angriff genommen. „Insgesamt wurden rund 1,5 Millionen Euro investiert“, so Garn.

Neben den Investitionen in Straßen steckt die Gemeinde in diesem Jahr unter anderem auch viel Geld in die Zeebra-Grundschule. Rund 215 000 Euro sind im Haushalt eingestellt, um die Turnhalle veranstaltungstauglich zu machen. Dabei geht es vor allem um den Brandschutz. So werden neue Türen eingesetzt, andere ausgetauscht. Zudem wird beispielsweise eine Entrauchungsanlage installiert. Zum Schuljahresbeginn sollen dann 400 bis 500 Leute die Turnhalle nutzen können. „Das war bisher nur mit Sondergenehmigung möglich und die Feuerwehr musste eine Brandwache stellen“, so Garn.

Von Andreas Kaatz

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