Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Erste Unterschriften gegen Windkraft
Lokales Havelland Erste Unterschriften gegen Windkraft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:55 15.02.2016
Quelle: Archiv
Anzeige
Rathenow

71 Rathenower haben sich bereits mit ihrer Unterschrift am Volksbegehren gegen Windenergie beteiligt, das am 7. Januar an den Start ging. Davon haben 64 Bürger direkt im Rathaus unterschrieben, sechs nutzten die Möglichkeit, die Unterlagen per Post einzureichen. Ob das Volksbegehren ähnlich erfolgreich wird wie das gegen Massentierhaltung in Brandenburger Ställen, wird sich in nächsten Monaten zeigen.

In erster Linie geht es bei diesem Volksbegehren um schärfere Auflagen bei der Errichtung von Windkraftanlagen. So sollen zum einen Waldgebiete komplett von der Bebauung mit Windkraftanlagen ausgeschlossen werden. Zudem fordern die Unterzeichner dass der Mindestabstand von Windrädern bis zum nächsten Wohnhaus der zehnfachen Höhe des Windrades entsprechen muss. Können sie bis zum 6. Juli 80 000 Märker überzeugen, das Vorhaben mit ihrer Unterschrift zu unterstützen, muss sich der Brandenburger Landtag erneut mit den Forderungen beschäftigen. Im September hatte das Parlament die Initiative abgelehnt.

Besonderes Interesse weckt das Volksbegehren im Milower Land. Hier kamen bereits 32 Bürger in die Amtsstube um zu unterschreiben. Dazu kommt ein gültiger Eintragungsschein per Post. „Würde man Unterschriften beim Bäcker auslegen, würden deutlich mehr zusammenkommen“, ist sich Bürgermeister Felix Menzel sicher. Das aber erlaubt das brandenburgische Volksabstimmungsgesetz nicht.

Auch in Rhinow liegen bereits erste Unterschriften vor. Allerdings sind es – Stand Montag – erst sieben. Noch weniger hat das Volksbegehren gegen eine dritte Startbahn auf dem Flughafen BER. Die Frist endet am Donnerstag, bisher haben zwei Bürger im Amt Rhinow unterschrieben. Die Volksinitiative „Rettet Brandenburg“ beschreibt sich als „ein Zusammenschluss von 96 Bürgerinitiativen, die sich gegen einen massiven Windkraftausbau wehren und sich für eine besonnene Energiepolitik einsetzen.“

Von Christin Schmidt

Wenn plötzlich kein Strom mehr fließt, dann kann das öffentliche Leben zusammenbrechen. Die Stadt Nauen will für einen solchen Fall gewappnet sein und trifft Vorsorge. Eine Übung Ende 2015 zeigte, was schon gut klappt und wo noch nachgebessert werden muss.

16.02.2016

Die Aula der Rathenower Duncker-Oberschule hat schon bessere Zeiten gesehen. Seit Jahrzehnten wurde an dem Raum im zweiten Obergeschoss nichts getan. Doch es ist Besserung in Sicht. Im Hauptausschuss wurde jetzt der Auftrag für die Sanierung der Aula vergeben. In den Sommerferien wird gebaut.

18.02.2016
Havelland Wegen Kennzeichen-Wiedereinführung - Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Landrat

Die Wiedereinführung des RN-Kennzeichens zum Januar 2016 hat für Landrat Burkhard Schröder (SPD) ein unschönes Nachspiel. Der Rathenower Dieter Luftmann hat über den Landrat eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht, weil er meint, dieser habe ihm das RN-Kennzeichen schon zu einem früheren Zeitpunkt versprochen.

15.02.2016
Anzeige