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Havelland Erster Spatenstich für die neue Kita ist gesetzt
Lokales Havelland Erster Spatenstich für die neue Kita ist gesetzt
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20:15 26.03.2018
Tatkräftig legten die Mädchen und Jungen der Groß Behnitzer Kindertagesstätte mit ihren Schippen los. Quelle: Wolfgang Balzer
Groß Behnitz

Die fast sechs Jahre währende Diskussion über die Kita Sonnenschein in Groß Behnitz wurde am Montagnachmittag mit dem ersten Spatenstich für einen Neubau glücklich abgeschlossen. Vier nagelneue Spaten und zwölf ebensolche Schippen standen dazu bereit.

Fast 60 Eltern, Nauens Bürgermeister Manuel Meger, Ortsvorsteher Wolfgang Jung, Gerald Siegert, Geschäftsführer der Kinderwelt gGmbH Potsdam, die die Kita betreibt, und weitere Kommunalpolitiker wollten dem feierlichen symbolischen Akt beiwohnen.

Die Kinder buddelten fleißig drauflos

„Hi Kita Sonnenschein, wir bauen sie, wie sie uns gefällt…“ sangen die künftigen Bewohner mit ihren gelben Shirts – und passend dazu der Aufdruck „Unser Dorf hat Zukunft“. Dann griffen sie sich die Schippen und buddelten fröhlich drauflos, noch ehe die „Offiziellen“ den Akt des ersten Spatenstichs vollzogen hatten.

Jennifer Lück mit Nele strahlte: „Wir haben lange darauf gewartet. Alle Eltern sind glücklich über den Kitaneubau und auch darüber, dass sich der Kampf gelohnt hat.“

Einzug spätestens Weihnachten

Die 41 Plätze des neuen Flachbaus können bis zum 30. November bezogen werden, spätestens aber zu Weihnachten, meinte Manuel Meger. „Dann würde ich mich freuen, als Weihnachtsmann gemeinsam mit Ortsvorsteher Wolfgang Jung den Kindern den Schlüssel für den Neubau übergeben zu können“, scherzte er und merkte an, dass um diesen ersten Spatenstich lange gekämpft werden musste.

Nun entstehe ein Neubau, der der nächsten Generation zugute kommt. Um das Projekt war noch bis zum Herbst vergangenen Jahres gerungen worden.

Neubau hätte viel früher kommen müssen

Sebastian Senger mit Pia freut sich schon auf die Fertigstellung. „Der Neubau hätte schon viel früher kommen müssen“, fügte er kritisch hinzu. Ortsvorsteher Wolfgang Jung war froh, dass die mehr als fünf Jahre währende Diskussion über den möglichen Verkauf der Kita, den Abriss, einen möglichen Neubau und den Standort ein glückliches Ende gefunden hat.

Alte Kita soll weiterbetrieben werden

Allerdings ist gegenwärtig noch nicht entschieden, was aus dem jetzigen Kita-Gebäude später einmal werden soll. Schon heute wäre klar, dass zum ersten September in Groß Behnitz 15 Kita-Plätze fehlen werden. Ebenso klar sei auch, dass die jetzige Kita noch mindestens bis 2021/22 parallel betrieben wird. Über die dafür notwendigen Sanierungsschritte könne aber erst später entschieden werden, sagte Gerald Siegert.

Die Baufirma hatte allerdings nicht erst den symbolischen Spatenstich abgewartet und bereits am frühen Morgen begonnen, die Fundamentgräben für die rund 800 000 Euro teure Investition auszuheben.

Von Wolfgang Balzer

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