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Erweiterung der Kita „Flax und Krümel“ beginnt

Premnitz Erweiterung der Kita „Flax und Krümel“ beginnt

Die Bauarbeiten zur Vergrößerung der Kita „Flax und Krümel" in Premnitz haben begonnen. Es wird ein eingeschossiger Anbau errichtet, der Platz für zwei Gruppen des Altersbereichs unter drei Jahren bietet. Außerdem müssen zwei große zusätzliche Brandschutztreppen installiert werden. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Kapazität der Kita von 100 auf 130 Plätze steigen.

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Die Erweiterung der Kita „Flax und Krümel“ hat Fahrt aufgenommen, und es finden sich immer ein paar Kinder, die gern dabei zugucken.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Die Kinder der Kita „Flax und Krümel“ in Premnitz genießen derzeit ein besonderes Show-Programm. Die Bauarbeiten zur Erweiterung ihrer Einrichtung von 100 auf 130 Plätze haben begonnen. An den verschiedensten Fenstern haben die Mädchen und Jungen den ganzen Tag lang Zuschauerplätze in der 1. Reihe. Bagger und Laster brausen umher, den Bauarbeitern kann man aus Nahdistanz auf die Finger schauen.

„Sie arbeiten sehr fleißig“, sagt Kita-Leiterin Ines Börs. „Mit den Arbeiten draußen haben wir hier ja nicht viel zu tun, aber die Kinder schauen oft begeistert zu.“ Nach einem kurzen Hinweis sei für die Bauarbeiter sofort klar gewesen, dass sie von 12 bis 14 Uhr nur leise Arbeiten erledigen, weil die Kinder dann Mittagsruhe halten. Die Erweiterung der Kita sei dringend angesagt, berichtet die Leiterin. Es gebe 85 Anmeldungen und nur 20 Kinder sollen dieses Jahr zur Schule kommen. In der letzten Zeit sind allerdings in allen vier Kitas der Stadt die Anmeldungen nach oben gegangen. „Flax und Krümel“ ist für den Erweiterungsbau ausgewählt worden, weil diese Kita im Zentrum der Stadt liegt.

Zwei verschiedene Projekte laufen derzeit parallel

Zwei verschiedene Projekte laufen jetzt gewissermaßen parallel. Da ist einerseits der Anbau östlich in Richtung zur Thomas-Mann-Straße. In der eingeschossigen Erweiterung sollen 20 Plätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen werden. Es wird dort zwei Gruppenräume, zwei Schlafräume, ein Bad und ein behindertengerechtes WC geben. Fußbodenheizung überall und nach außen noch eine Terrasse. Das Projekt Nummer zwei, das mit dem Erweiterungsbau gar keinen direkten Zusammenhang hat, ist die Erfüllung von Brandschutzauflagen.

Die wichtigste Vorgabe hierbei ist das Ansetzen von zwei äußeren Spindeltreppen an das Obergeschoss, um bessere zusätzliche Rettungswege zu schaffen. Sind die Brandschutzauflagen erfüllt, darf die Kapazität des Bestandsbaus um zehn Plätze erhöht werden. Beide Maßnahmen zusammen ergeben 30 Plätze mehr. Alle Arbeiten zusammen ergeben nunmehr eine Bausumme von 500 000 Euro. Das ist ein Betrag, den die Stadt in dieser Höhe eigentlich gar nicht auf dem Plan hatte. Für den Erweiterungsbau waren „nur“ 300 000 Euro vorgesehen, dann musste die Erfüllung der Brandschutzauflagen mit dazu genommen werden.

Maurerarbeiten und Geschossdecke sollen bis Ende Mai fertig sein

„Am 10. April haben die Bauarbeiten an der Kita begonnen“, teilt die stellvertretende Bürgermeisterin Carola Kapitza mit. Zuerst wurde die Baugrube ausgehoben und Fundamente gelegt. Gegenwärtig laufen die Maurerarbeiten. Das Mauern und die Geschossdecke sollen bis Ende Mai fertig sein. Am Dienstag nach Pfingsten, dem 6. Juni, soll der Dachstuhl angeliefert werden. Mitte Juni rücken die Dachdecker an. Anfang Juli soll der Einbau von Fenstern und Außentüren beginnen. Ist dieser Abschnitt nach rund zwei Wochen beendet, können die Innenarbeiten beginnen. Von Mitte Juli bis Ende August sind dann innen Putz, Heizung, Sanitär und Elektro die Schwerpunkte. Anschließend sind Fußbodenleger und Maler dran. Außen wird das Gebäude verputzt.

Unerfreulicherweise hat der Zulieferer gerade mitgeteilt, dass die beiden großen Brandschutztreppen erst Mitte Juni gebracht werden können. Eigentlich hätte deren Montage schon in diesen Tagen beginnen sollen. Die beiden Fluchttüren an verschiedenen Stellen im Obergeschoss sind bereits in die Außenwände eingesetzt worden. „Alle Arbeiten sollen bis zum Ende dieses Jahres abgeschlossen werden“, sagt Carola Kapitza, „bis jetzt liegen wir gut im Plan.“

Von Bernd Geske

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