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Erzählen aus dem Leben

Superintendent i.R. kommt nach Spaatz Erzählen aus dem Leben

Für einen Tag kehrt er zurück an einer seiner Wirkungsstätten im Havelland. Der Superintendent i.R., Pfarrer Dietrich Hallmann, kommt am Sonntag, 13. September, zu einer Kulturveranstaltung nach Spaatz. In der frühgotischen Feldsteinkirche wird er den Besuchern aus seinem Leben und Wirken erzählen.

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Dietrich Hallmann (mitte) im Beethaus von Sarepta bei Wolgograd.

Quelle: Privat

Spaatz. Für einen Tag kehrt er zurück an einer seiner Wirkungsstätten im Havelland. Der Superintendent i.R., Pfarrer Dietrich Hallmann, kommt am Sonntag, 13. September, zu einer Kulturveranstaltung nach Spaatz. In der frühgotischen Feldsteinkirche wird er den Besuchern aus seinem Leben und Wirken erzählen. Um 14 Uhr beginnt die von Hanna Seefeld an der Orgel begleitete und vom Freundeskreis Spaatzer Dorfkirche organisierte Veranstaltung zum Tag des offenen Denkmals.

1964 legte Dietrich Hallmann das zweite theologische Examen in Berlin ab und wurde als Pfarrer in die evangelische Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde in Rathenow berufen. Dort war er bis 1981 Pfarrer, von 1973 bis 1978 hatte er den Vorsitz des Kreiskirchenrates Rathenow inne und war zudem Chef der „Bruderschaftlichen Leitung des Kirchenkreises“. Von 1981 bis 1990 war Dietrich Hallmann dann Pfarrer im Pfarrsprengel Hohennauen, zu dem auch Spaatz gehört. Bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2000 war er ab 1990 Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Cottbus und Pfarrer an der Oberkirche St. Nikolai des Ortes.

Als Pfarrer und Mitbürger geschätzt

Hallmann ist ferner Mitglied der SPD. Am 6. Dezember 1989 saß er zusammen mit einer kleinen Gruppe von Menschen in der damaligen Rathenower Musikschule in der Großen Hagenstraße und gründete mit Gleichgesinnten den SPD-Kreisverband Rathenow. Die Partei hieß damals noch SDP der DDR.

Zur Kulturveranstaltung hat der Freundeskreis Dorfkirche Spaatz Dietrich Hallmann nun eingeladen, weil er als Pfarrer und Mitbürger von den Menschen in den Dörfern geschätzt wurde. Noch heute sprechen sie mit Hochachtung von seinem Tun, seinem Engagement und seiner Arbeit als langjähriges Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg.

Nach seinem Ausscheiden aus dem offiziellen Berufsleben fand Hallmann reichlich ehrenamtliche Tätigkeiten. So arbeitete er von 2000 bis 2006 in der Lutherischen Kirche Europäisches Russland mit. In dieser Zeit war er fünf Jahre Pastor in Wolgograd. Auch aus dieser Zeit wird er am Sonntag in der Spaatzer Dorfkirche berichten. Nach der Veranstaltung schließt sich eine Kaffeetafel mit lockeren Gesprächsrunden auf dem nahe der Kirche gelegenen Bauernhof Schmücker an.

Von Norbert Stein

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