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Evergreens im Rathenower Kulturzentrum

Salonorchester Eberswalde Evergreens im Rathenower Kulturzentrum

Das Salonorchester Eberswalde hat am Sonnabend im Blauen Saal des Kulturzentrums Rathenow sein Programm „Klassische Evergreens“ zu Gehör gebracht. Der musikalische Bogen war weit gespannt. Er begann beim „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms und führte über „Maske in Blau“ (Franz von Suppé) bis hin zum „König der Löwen“ (Elton John).

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Die Mezzosopranistin Alexandra Broneske ging zu Paul Linckes „Frau Luna“ ins Publikum

Quelle: Uwe Hoffmann

Rathenow. Im vorigen Jahr feierte das zu DDR-Zeiten gegründete Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde sein 70-jähriges Bestehen. Eine lange Tradition haben dessen Gastspiele im Blauen Saal des Kulturzentrums im Frühjahr und Herbst jeden Jahres. Das einst 40 Musiker zählende Orchester besteht heute aus zwölf Instrumentalisten. „In kleineren Besetzungen vom Trio angefangen, angepasst an die Bedingungen der Gastspielorte, geben wir im ganzen Land Konzerte“, erzählt Katrin Zimmermann. „Mit Gästen spielen wir aber auch in einer Besetzung von bis zu 30 Musikern.“ Zum Konzert am Samstagnachmittag im Blauen Saal wurde die Oboespielerin durch fünf Streicher und einen Schlagzeuger unterstützt.

Ein Programm von Paul Lincke bis zum „König der Löwen“

Das Salonorchester unter Leitung ihrer Violinistin Kremena Andreeva Stoianov lud bei Kaffee und Kuchen zu „Klassischen Evergreens“ ein. Die begannen bei Johannes Brahms’ „Ungarischem Tanz Nr. 5“. Friedrich von Flotow ließ sich für seine „Letzte Rose“ aus der 1847 in Wien uraufgeführten Oper „Martha“ inspirieren. Diese und weitere Opernarien und Operettenlieder sang die Solistin des Konzerts, Alexandra Broneske. Zu ihren Auftritten ging sie immer wieder auch zwischen die Tische der Gäste. Besonders ihre leidenschaftlich dargebotenen Titel wie die „Julischka aus Budapest“ (aus Franz von Suppés „Maske in Blau“) oder die „Habanera“ aus George Bizets Oper „Carmen“ kamen sehr gut beim Publikum an. Die studierte Mezzosopranistin ist seit 2009 als Sängerin, Stimmtrainerin und Schauspielerin in Berlin tätig. „Ohne Paul Lincke wäre Berlin nicht Berlin“, moderierte Katrin Zimmermann den Titel „Schlösser, die im Monde liegen“ aus seiner Operette „Frau Luna“ an. „Spätestens seit seinem Marsch ‚Berliner Luft’ ist Lincke untrennbar mit Berlin verbunden.“

Die Instrumentalisten des Salonorchesters Eberswalde im Blauen Saal

Die Instrumentalisten des Salonorchesters Eberswalde im Blauen Saal.

Quelle: Uwe Hoffmann

Neben den klassischen Evergreens gehörten aber auch Kompositionen neuerer Zeit, wie die Musical-Melodien „Don’t cry for me Argentina“ aus Andrew Lloyd Webbers „Evita“ und Titeln aus Disneys „König der Löwen“ zum Programm. Zu diesem Musical, wie auch zu „Can you feel the love tonight“, schrieb Elton John die Musik. Nach 75 Minuten forderten die über 100 Gäste im Blauen Saal mit viel Applaus noch zwei Zugaben.

Im Oktober kommt das Salonorchester mit dem Programm „O sole mio“

Am 22. Oktober gastiert das Salonorchester Eberswalde mit dem Tenor Peter Furlong mit seinem Programm „O sole mio“ wieder im Blauen Saal. Der Kartenvorverkauf, auch unter 03385/519051, beginnt am 6. April. Das Brandenburgische Konzertorchester lädt bereits vom 3. bis 19. Juni zum traditionellen Choriner Opernsommer ins Kloster Chorin ein. Weitere Informationen unter www.klassikauseberswalde.de oder Telefon 03334/256 50.

Von Uwe Hoffmann

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