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Falkenseer Ableger von weltweiter Baumaktion

Kinder werden Klimabotschafter - Mehr Grün in in der Stadt Falkenseer Ableger von weltweiter Baumaktion

Was 2007 mit einem Schülerreferat an einer südbayrischen Schule begann, zieht inzwischen weltweite Kreise. Nun soll es auch in Falkensee Wurzeln schlagen: die Aktion „Plant for the Planet“, Pflanzen für den Planeten. „Wir wollen mit 40 anfangen“, beschreibt Erika Paul die Falkenseer Dimension.

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Quelle: dpa

Falkensee. Aktivisten vor Ort sind die Mitglieder der Finkenkruger Baumschutzgruppe. „Wir waren begeistert, als wir von dieser Aktion erfuhren“, schwärmt Erika Paul. 100000 Kinder in einhundert Ländern sind inzwischen mit dem Pflanzvirus infiziert, pflanzen Bäume, um das Klima der Erde zu retten. 2009 hatten allein die Chinesen im Rahmen einer Kampagne 2,7 Milliarden Bäume gepflanzt. „Wir wollen mit 40 anfangen“, beschreibt Erika Paul die Falkenseer Dimension.

Didaktische Hilfe bekommt die Finkenkruger Baumschutzgruppe von der Plant-for-the-Planet-Foundation, die in Tutzing sitzt. Ziel ist es, am 11. Oktober in Falkensee die Akademie abzuhalten: Im ersten Teil des Tages erfahren dann die Kinder Wissenswertes über Bäume und Nachhaltigkeit und werden befähigt, das Wissen selbst an andere weiterzugeben. Nach einem Schneeballprinzip könnten sie selbst zu Klimabotschaftern werden. Am Nachmittag sollen bei dem Aktionstag Bäume gepflanzt werden. So der Plan.

„Den Plan umzusetzen, das ist nicht einfach“, sagt Ingrid Kaufmann, bei der die Fäden der Organisation zusammen laufen. Keine leichte Organisation. Schon die Raumsuche gestaltete sich schwierig, von den Falkenseer Schulen erhielten die Baumfreunde nur Absagen. An einem Sonnabend soll die Baumakademie abgehalten werden. Schließlich wurde die Forstschule Finkenkrug als begeisterter Partner gefunden.

Bis die Kinder dort geschult werden, müssen die Organisatoren einiges Geld sammeln. „Etwa 4000 Euro brachen wir, um alles abzuwickeln“, rechnet Erika Paul vor. Die ersten Kontakte sind geknüpft.
An vieles muss gedacht werden: Das reicht vom Spaten bis zum Mittagessen für die Mädchen und Jungen. Und es muss ein direkter Partner für die Pflanzaktion gefunden werden – sei es auf einer städtischen Fläche oder einem privaten Wald. „Falkensee kann diese Bäume gut gebrauchen“, sagt Erika Paul mit Blick auf die Statistik. Allein 2012 waren 2413 Bäume gefällt und nur 1875 nachgepflanzt worden.

Von Marlies Schnaibel

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