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Havelland Falkensee: Gelbes Schmuckstück für Senioren
Lokales Havelland Falkensee: Gelbes Schmuckstück für Senioren
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19:45 13.08.2014
Die Bewohner des neuen Hauses im Falkenhorst. Quelle: Marlies Schnaibel
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Falkensee

Um 13 Uhr schraubten die Bauarbeiter am Mittwoch das Treppengeländer an, um 15 Uhr kamen die ersten Bewohner des Hauses in der Falkenstraße 2. Immerhin sechs Wochen vor dem geplanten Fertigstellungstermin hat die Wohnungsgenossenschaft Falkenhorst das möglich gemacht. 3 Millionen Euro investiert die Genossenschaft für das Haus mit den 23 seniorenfreundlichen Wohnungen. „Das ist ein heftiger Hieb“, sagte Ralf Zimmermann, der Geschäftsführende Vorstand, dazu.

Die Genossenschaft hat den Schritt gewagt, mit dem Ergebnis waren alle zufrieden. „Das Bad ist super“, lobte Albert Wegner. Der 84-jährige Falkenseer bezieht eine Wohnung in der vierten Etage. „Und die Aussicht ist toll“, fügten seine Töchter an, die ihren Vater bei dem Umzug begleiten. Von oben geht der Blick auf der einen Seite über Parkplatz und Einkaufsmarkt, auf der anderen Seite geht er über Dächer weit ins Grüne.

Die Treppen machen dem Mann keine Sorgen, denn das Haus verfügt über einen Fahrstuhl. Er istdas Hauptargument für viele, sich hier einzumieten. Aber solche Technik ist auch ein Kostenfaktor. Eine Kaltmiete um 10 Euro pro Quadratmeter muss aufgebracht werden. Aus der Falkenseer Genossenschaft selbst ziehen nur zwei Mitglieder in das neue Haus. Die neuen Bewohner sind meist Ältere, die in die Nähe ihrer Kinder und Enkel wollen. Und die einst zwischen Ostsee und Schwarzwald wohnten. „Falkensee ist auch Zuzugsort für Ältere“, sagte Bürgermeister Heiko Müller. Die Anzahl älterer Falkenseer wächst. Er würdigte deshalb das Projekt der Genossenschaft: „Falkensee braucht solche Wohnungen.“

Am Mittwoch konnten sich die neuen Nachbarn schon mal kennenlernen. Vor der Schlüsselübergabe hatte die WGF sie ins nahe Familiencafé eingeladen und etagenweise an Tische gesetzt. Bei Kaffee und Kuchen kamen die Frauen und Männer schnell ins Gespräch. Albert Wegner hat sich dort gleich mal mit einem neuen Nachbarn zum Kartenspielen verabredet.

Langweilig wird es den Bewohnern nicht werden. Denn neben dem neuen, optisch ansprechenden Haus mit seinen markanten Schiebelamellen baut die Genossenschaft weiter. Im nächsten Jahr entsteht ein weiteres seniorenfreundliches Haus neben der großen Eiche. Das erste Haus ist – bis auf die untere rollstuhlgerechte Etage – vermietet. Noch sind letzte kleine Arbeiten an dem Bau zu erledigen, ab 1. September können die Genossenschaftler einziehen. Am Mittwoch hat schon mal das große Ausmessen begonnen.

Von Marlies Schnaibel

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